Ganz schön neblig hier

Es ist ganz schön herbstlich geworden draußen. Und vor allem neblig.

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Ich ziehe den Rollladen an meinem Wohnzimmerfenster nach oben und sehe: Nichts. Nichts außer Nebel. Alles um mich herum ist eingetaucht in weiße Nebelschleier. Die Bäume, Autos und Straßenlaternen um mein Haus herum kann ich höchstens erahnen. Ich denk mir: So ist das manchmal im Leben! Alles ein bisschen Trübe und aussichtslos. Davon singt auch David, von dem die Bibel erzählt, ein Lied. Er hat ganz schön oft im Nebel des Lebens gekämpft. Er hat dunkle und trübe Stunden nur zu gut gekannt. Trotzdem schreibt David über Gott: Du zeigst mir den Weg zum Leben. Mitten im Nebel seines Lebens hat David eine tiefe Freude empfunden. Weil er Gott kennt. Und er erlebt, wie Gott ihm mitten im Nebel hilft, weiter zu machen. Weiter zu leben. Ich glaube: Gott zeigt auch heute noch den Weg zum Leben. Hilft mir, weiterzumachen. Mitten im Nebel. Übrigens: Lest mal das Wort Nebel rückwärts!… Spannend oder?