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Der November erinnert mich immer an meine Fahrschulzeit. Manche Sprüche von meinem Fahrlehrer habe ich heute noch im Kopf. Kam ich zu nah an die Gegenspur, hat er gesagt: „Komm auf meine Seite rüber. Ist gesünder.“ Ich erzähle das, weil sich heute viele an die erinnern, die schon die Seite gewechselt haben und gestorben sind: Omas, Onkel, Trainerinnen, beste Freunde. Viele waren vielleicht auch große Vorbilder. In ihrer Art zu leben oder zu glauben. Am besten finde ich: Wenn sie was sie geglaubt auch gelebt haben. Großzügig mit Freundlichkeit und Geduld zu sein, zum Beispiel. Oder: Dass sie ganz viel Kraft für eine Sache eingesetzt haben, von der sie selbst gar nichts hatten. Und dass sie sich neidlos mit anderen freuen konnten. Vorbilder haben den Nachteil, dass sie manchmal überlebensgroß scheinen. Ihnen nacheifern…puh. Auch da fällt mir wieder mein Fahrlehrer ein. Er hat mich mal ermahnt: „Versuch nicht so zu fahren, als ob du schon 30 Jahre fährst!“ Ich hab es wohl unbewusst versucht. Erfolg, eher mäßig. Leben und glauben, das muss und darf sich entwickeln. Schritt für Schritt, ein Leben lang. Auch so kommt man vorwärts.

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CVJM Eisingen e.V.











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