Manuskript / Download
Waren das noch Zeiten, früher. Erst wochenlanges Hinfiebern auf Weihnachten. Dann: der große Freudentaumel zwischen Tannenbaum, Lichterglanz und Bescherung. Und danach: noch tagelang wie berauscht vor Glück mit den Geschenken spielen. Heute räume ich erwachsen und deutlich ernüchtert Geschenkpapierreste weg. Die Papiertonne ist fast voll. Was bleibt von Weihnachten außer Plätzchenreste, neue Sachen, Fotos vom Familienfest. Gott wollte mehr, glaube ich. Weihnachten war nur der Startschuss für sein Projekt „Ich komm zu euch auf die Erde“. Mit Jesus wollte er uns zeigen, was glauben bedeutet, wie wir miteinander umgehen sollen. Wie wir die Welt zum Guten verändern können. Ihr könnt wie Licht für die Welt sein, hat Jesus gesagt. Versteckt euch nicht. Licht, das ist für mich auch Leben und Wärme. Lebensfreude. Wer Licht hat, hats gut. Wer Gott kennt auch, finde ich. Das Leben ist nicht immer besser, aber oft leichter. Nur: wie werde ich jetzt zur Leuchte für andere? Vielleicht fange ich ganz banal damit an, dass meine Lichterkette noch ein bisschen länger hängen bleibt. Damit die Jogger im Dunkeln nicht stolpern.












Kommentieren
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!