Zukunftsfragen

Was soll noch kommen, wenn die ersten träume gelungen sind oder in unerreichbare Ferne gerückt sind? Weiter träumen? Neue Träume? Oder besser keine Träume mehr?

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Offenbar komme ich so langsam in ein Alter in dem ich der Frage begegne: Was kommt jetzt eigentlich noch? Zumindest tauchen sie immer wieder auf diese Fragen: Was willst du denn noch reißen? Im Job, in der Familie, Haus, Hof, Ehrenamt. Und ich muss feststellen: Der Alltag hat mich ordentlich im Griff. Keine Zeit für Träume! Vielleicht auch keine Lust, denn was will ich träumen, wenn der Tag schon kaum für das reicht, was zu tun wäre. Vielleicht aber auch weil es bröckelt, weil der Job immer unsicherer wird, die Kinder immer selbstständiger werden und die Gesundheit auch nicht mehr das ist, was es mal war. Und doch merke ich, wie mich dieser Gedanke unzufrieden macht. Keine Träume, heißt keine Ziele, die mich antreiben. Ein in den Tag Leben – reicht mir das? Und vielleicht muss ja auch nicht jeder Traum genauso gelingen, wie ich mir das erträumt habe. Definitiv nichts wird’s, wenn ich nicht mehr wage zu träumen. Und was aus Träumen werden kann, zeigt uns Gott in der Bibel. Die ganze Schöpfung mit all ihren Details, Abhängigkeiten und Wundern entstand, weil Gott seinen Traum anging. Und auch wenn das Ergebnis vielleicht nicht immer perfekt zu sein scheint, ist es doch ne krasse Nummer geworden! Ich glaube, Träume träumen und anzugehen bleibt wichtig!