Foto: (c) radio m

Gott glaubt an Dich

Vom Fünfer springen, dafür braucht es Mut. Vielleicht auch dafür, gegrillte Ameisen zu essen. Braucht es Mut, an einen selbst zu glauben? Heute denkt darüber Allegra Bayer nach:

0 Kommentare

Kommentieren

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Manuskript / Download
Gott glaubt an Dich als Manuskript-Datei runterladen

„Gott glaubt an Dich. Mutig von ihm.“ Wilder Spruch. Er steht auf dem Kalender im Regal bei einer Freundin. Ich schmunzle kurz, aber dann ist er auch schon vergessen. Ich bin ja für den Spieleabend hier. Zuhause angekommen beschäftigt mich der Spruch doch nochmal. Natürlich glaubt Gott an mich. Er weiß ja, was ich kann und wie meine Zukunft werden könnte. Ich kann davon nur träumen und hoffen, dass alles so wird, wie ich mir das wünsche. Schön also, dass er an mich glaubt, obwohl ich das selbst oft nicht tu. Ist das der richtige Weg? War das eine gute Entscheidung? Verlaufe oder verrenne ich mich vielleicht sogar? Gott glaubt an mich. Trotzdem. Das muss wohl Mut sein. An etwas zu glauben, wofür es gar keine Garantie gibt. Wenn Gott den Mut hat, wenn Gott an mich glaubt, dann kann ich das doch auch?! Für meine Freunde oder meine Familie bringe ich diesen Mut ja auch auf. Ich glaube an sie. Warum also nicht auch an mich? „Ich glaube an mich. Mutig von mir.“ Gott tut’s auch.