Guck mal, da!
War das gestern auch schon da? Nur wer mit der Veränderung rechnet, kann sie auch erkennen.
War das gestern auch schon da? Nur wer mit der Veränderung rechnet, kann sie auch erkennen.
An manchen Tagen fühle ich mich irgendwie zwischen den Zeiten: der alte Kalender fliegt schon fast raus, das Handy bietet eine Fotorückschau an, die Reiseanbieter werben mit Frühbucherrabatt. Dann liegt dieses Gefühl von Zerrissenheit in der Luft. Schaue ich wehmütig auf das, was war, oder mit Vorfreude, vielleicht auch Sorge auf das, was kommt? Ich bin noch unentschlossen. Vieles was im alten Jahr war, lasse ich gern zurück. Was gut und wertvoll war, hebe ich auf wie einen Schatz. Aber reicht das als Antrieb? Wird sich trotz aller Krisen in der Welt und persönlicher Sorgen alles finden, im neuen Jahr? Mich pusht das Motto, das sich christliche Kirchen für das neue Jahr ausgesucht haben: Siehe, ich mache alles neu. Soll Gott gesagt haben. Natürlich: nicht konkret über 2026, Gott hat einen anderen, weiten Zeithorizont. Ich verstehe das allgemein. Als: Schau genau hin, bleib jeden Tag wach und rechne mit mir. Und meinen Möglichkeiten ALLES zu verändern. Es geht los. Und wo bist du?
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