Hallo, hier oben!

Kopf hoch! Manchmal muss einem das gesagt werden.

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Vielleicht liegt es am Winter. Wenn ich draußen unterwegs bin, schaut kaum jemand hoch. Die meisten gucken auf den Boden oder maximal auf ihr Handy. Klar, der Himmel ist oft grau. Oder es ist dunkel. Der Fokus liegt woanders. Vielleicht beim nächsten Termin, der Angst den Bus zu verpassen, der Sorge um die kranke Oma und Weihnachtsgeschenke fehlen auch noch. Irgendwas ist immer. Auch im Advent. Auch der macht nicht, dass das Leben plötzlich wie bei instagram aussieht: aufgeräumt, harmonisch, alles easy. Aber der Advent sagt mir: Schau doch mal hoch! Weg von allem, was ständig HIER schreit. Schau Richtung Himmel, Richtung Gott. Wenn ich meinen Kopf hebe, bekomme ich eine ganz neue Perspektive. Und nehme plötzlich wahr, wer um mich herum ist. Ich grüße jemanden, ein Wildfremder lächelt mich an. Eine ehemalige Nachbarin freut sich über einen kurzen Plausch, ein alter Mann nimmt dankbar an, als ich ihm die Tür aufhalte. Erst wenn ich meinen Blick hebe merke ich, ich bin nicht allein. Ich gehöre hierher, ich werde gebraucht. Und auch Gott sagt mir: Kopf hoch, denn egal was gerade in deinem Leben los ist. Ich bin auf deiner Seite. Immer. Und jetzt gerade neben dir.