Heilig’s Blechle!
Verkehrsschilder helfen beim Zurechtfinden im Verkehr. Manchmal stehen sie aber einfach nur im Weg!
Verkehrsschilder helfen beim Zurechtfinden im Verkehr. Manchmal stehen sie aber einfach nur im Weg!
Rums! Nach einem schönen aber auch anstrengenden Wochenende mit Freunden ist das Auto gepackt, die Kinder sind verstaut und glücklich. Es kann losgehen. Mit Schwung parke ich am Hotel aus und … übersehe ein Hinweisschild, das jetzt deutlich schief steht. Natürlich haben es alle mitbekommen. „Ben! Nicht ärgern!“ meint ein Freund, als ich aussteige. Aber ich ärgere mich! Und wie! Ich gehe zur Rezeption und melde den Schaden, den ich verursacht habe. Wieder erwarten mich beschwichtigende Worte. „Wir schauen uns das an,“ meint der Chef: „Ich hoffe nur, dass ihnen das jetzt nicht das Wochenende bei uns zerstört hat.“ Zurück im Auto fragt mein fünfjähriger Sohn: „Papa muss du jetzt den Führerschein neu machen?“ – Muss ich nicht! Dank guter Versicherung muss ich nicht mal den Schaden am Auto zahlen. Auch meine Frau ist nicht sauer. Nur ich ärgere mich! Jemandem Vergeben hilft mit Ärger abzuschließen. Das habe ich von Gott gelernt. Das ist nicht einfach aber funktioniert! – Sogar, wenn ich mir selbst vergeben muss.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Hallo Benjamin Ich kann an der Geschichte mit dem umgefahrenen Schild jetzt nur ableiten, dass es für Dich doch eine recht grosse Sache war, ein Schaden entstanden ist und Du Dir selbst vergeben musstest, dass Du so etwas gemacht hast.
Interessanter ist die Frage, ob es geht, wenn man sagt: Hier muss ich mir jetzt vergeben. Manches geht, wenn man das Ziel formuliert. Manches geht noch lange nicht, wenn man ein Ziel formuliert. Ein ganz komplexes Ziel ist z.B. Frieden unter den Völkern oder Frieden in Beziehungen.
Ein privates/berufliches Ziel könnte sein: Ich will Menschen gewinnen für meine Person und für meine Ansichten.
Das Ziel formulieren ist vielleicht 40%. 60% ist aber die Fähigkeit, es zu tun oder es auch noch geschickt oder galant (und dabei nicht manipulativ) zu tun.
Ich dachte viel über Prediger nach, was deren Aufgabe ist.
Ich hatte mal den Gedanken: Nachzulesen, was in der Bibel steht, das kann jeder selbst. Aber herauszuarbeiten, was man dabei vordergründig und hintergründig verstehen darf, ist schon komplexer. Und noch komplexer ist: Den Weg zu erklären, wie man Probleme löst. Wie komme ich von dem Zustand, dass ich mich über meinen Fehler ärgere wieder in den «Innerer Friede Zustand»? Wie komme ich von einer Situation des «sich verletzt fühlen innerlich» zu dem Zustand des «innerer Friede spüren und geniessen»?
Viele Prediger definieren gerne das Ziel. Wenige sind in der Lage den Weg zu beschreiben oder gewisse Sachen als Prozess in Stufen darzustellen.
Vielleicht verführen uns die Heilungswunder-Geschichten dazu, dass etwas (relativ) schnell geht und dass etwas von aussen geschehen muss??
Viele Dinge sind ein Prozess. Das mit der Schild-Schuld lässt sich innerhalb von geschätzt ca. 3 Wochen abhandeln. Bei Drogen-Missbrauch oder Medikamenten-Missbrauch sind es vielleicht 4 Jahre. Bei schlechter Prägung aus dem Elternhaus, kann es Jahrzehnte dauern. Bei Eheproblemen kann es Monate bis Jahre gehen, bis mal ein Durchbruch erreicht ist, der beide befriedet. Der Mensch ist lernfähig und Gott/Jesus hilft dabei.