Hering, ahoi!
Fasching vorbei. Das Leben vorbei. Das ist dann doch ein bisschen übertrieben.
Fasching vorbei. Das Leben vorbei. Das ist dann doch ein bisschen übertrieben.
Gestern war Aschermittwoch…. Heringessen ist angesagt. So ist es Brauch in unserer Region. Wenn die fünfte Jahreszeit offiziell mit Aschermittwoch endet, wird traditionell bei allen Faschingsvereinen Hering gegessen. Nach dem Motto: „Das Schönste im Jahr ist vorbei, jetzt wird das Leben wieder bitter“. Traurig. Ich kann ja verstehen, dass sich ein echter Jecke recht traurig fühlt, dass er erst ab dem 11.11.2024 wieder in seinen heißgelobten Fasching eintauchen kann. Aber dennoch muss das Leben ohne Fasching nicht gleich bitter sein. Immerhin hat Gott uns doch jede Menge Freude im Leben geschenkt. Wunderbare Natur, vielleicht ein guter Job, verlässliche Freunde und liebenswerte Nachbarn. Gutes Essen, fließend Wasser und, und, und. Ja, die Faschingszeit ist für dieses Jahr vorbei. Aber Freude, die gibt es weiterhin. Vielleicht nicht jeden Tag und nicht jede Stunde. Aber jeden Tag Heringessen ist auch nicht angesagt…
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Lieber Dominic
Ich analysiere ja gerne. Ich stellte fest, dass es für Predigten 3 Erfolgsrezepte gibt (in dem Fall eben ein Radiobeitrag, der nach meiner Auffassung eine Kurzpredigt ist.):
a) Ermögliche dem Zuhörer sich schlauer zu fühlen, als der Sprecher.
b) Bestätige den Hörer, dass seine bisher etablierte Meinung bzw. Glaubensausrichtung die richtige ist und durch die Predigt sozusagen bestätigt wird.
c) Bring einen neuen Gedanken rein (nicht mehr als einen!), so dass der Hörer/die Hörerin denkt, da habe er/sie einen neuen Impuls für sein/ihr Leben bekommen (c lässt sich manchmal nicht steuern!).
Das ist meine Analyse, meine Beobachtung für „Predigt-Erfolg“ im religiösen Umfeld.
Über das, was ich als Erfolg einstufe, muss ich noch genauer nachdenken. An erster Stelle: 1) Das Konzept muss als allererstes stimmen, das sagte mein Chef hier in der Schweiz öfter.
Er sagte, wenn Du einen konzeptionellen Fehler drin hast (Er bezog es auf technische Systeme wie z.B. ein Heizkreislauf.), so kann man es durch kaum eine Massnahme wirklich gut hinbekommen, jede Nachbesserung bleibt unbefriedigend. Und dann folgt 2) 3) 4)
Ich will aber hier mit meinem Kommentar nicht sagen, dass ein konzeptioneller Fehler vorliegt.
Andere Geschichte aus dem Technik-Umfeld: Bei Porsche erlebte ich, wie ein Ingenieur, der zu viel Worte um etwas machte oder viel redete mit wenig Inhalt mit einem Schimpfwort belegt wurde: Der ist ein Pfarrer, hiess es dann.
Dann gibt es noch den Aspekt „vom Geist Gottes erfüllt“.
Dann gibt es noch den Aspekt, ob man den „Geschmack“ und „Vorlieben“ trifft.
Auch der Sound der Stimme, spielt eine grosse Rolle, ob man zuhören will.