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Einfach mal auf sich wirken lassen: Ich muss gar nichts! Mir an den Kopf geschmissen hat mir das mein Sohn und so sehr ich ihm widersprechen möchte, irgendwie hat er recht. Natürlich, um zu leben muss ich atmen, essen … und schon geht’s los mit allem was wir tun müssen, um das möglich zu machen. Und getrieben von all dem was wir müssen übersehen wir, dass sich Gott für uns ein anderes Empfinden wünscht. In der Biebl fasst das ein Beter mal ganz gut zusammen: „Gott, du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ Stellt er fest. Wir sollen Weite erleben! Freiheit! Draußen! Aber auch im Kopf. Ein Blick, der über das Klein-Klein des Alltags und meines Mikrokosmos hinausschaut und mich so mehr sehen, aber auch mehr schätzen lässt, was ich sehe. Das hinterfragt dieses Müssen und zeigt mir: Du musst weit weniger, als du denkst, aber du darfst! Das verändert. Mein Erleben aber auch mein Handeln. Raus aus dem Getriebensein und rein in ein wohl und frei Überlegtes: Was will ich wirklich?

Foto: (c) radio m, Anja Kieser











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