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Ich bin in den Bergen unterwegs. Klettere stundenlang die fast senkrechten Felsen rauf. Irgendwann merke ich: Meine Hände fangen an zu zittern. Je länger ich steige, desto deutlicher spüre ich: Ich kann nicht mehr. Ich habe keine Kraft mehr, mich am Stahlseil festzuhalten. Zum Glück bin ich gesichert. Wenn ich falle, fängt mich die Ausrüstung auf. Sie kann mir das Leben retten. Am Ende zählt genau das. Ich sehe da eine Parallele zum Glauben. Als Christin kommt es nicht darauf an, dass mein Glaube stark ist oder dass ich alles schaffe. Entscheidend ist: Gott hält mich. Gerade dann, wenn ich schwach bin. Wenn ich nicht mehr weiterweiß. Es kommt nicht auf meine Kraft an. Sondern auf Gottes Kraft. Das zu glauben, gibt mir Halt- mehr als jedes Stahlseil.

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