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„Du hast dich ja gar nicht verändert!“ betont eine alte Bekannte, die ich nach vielen Jahren wieder treffe. Was als Kompliment gemeint ist und sich wohl auf mein äußeres Erscheinungsbild bezieht, bringt mich ins Grübeln. Will ich das wirklich – mich gar nicht verändern? Immer so bleiben, wie ich bin? Meine Antwort lautet: Nein, das will ich nicht. Die Vorstellung, mich nicht zu verändern, erschreckt mich. Diese Vorstellung fühlt sich nach Stillstand an. Deshalb möchte ich mich verändern. Ich will mich weiterentwickeln. Ungesunde Verhaltensmuster aufdecken. Negative Eigenschaften hinterfragen und an ihnen arbeiten. Für mich bedeutet Veränderung Freiheit – eine Freiheit, die mir Gott schenkt. Ich darf mich verändern. Und Gott hilft mir dabei. Er zeigt mir immer wieder auf, welche Verhaltensweisen mir selbst oder anderen schaden, und hilft mir, sie zu ändern. Indem er mich daran erinnert: Ich bin geliebt, so wie ich bin. Dieses Bewusstsein gibt mir Mut und die Kraft, an mir zu arbeiten. Gleichzeitig verändert mich dieses Bewusstsein ein Stückweit automatisch. Und führt mich Schritt für Schritt zu einem Leben, das ich mir wünsche: ein Leben in Bewegung, ohne Stillstand – echtes Leben.

Foto: erstellt durch KI 










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