Kein Fake

Was ist echt und was nicht? Echt schwer. Heute und vor 2000 Jahren.

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Trau deinen Augen nicht! Das gilt nicht nur für Fake-Bilder im Netz. Wie der Papst im weißen Designerwintermantel. Schon Thomas, ein Freund von Jesus, wollte sich nicht nur auf seine Augen verlassen. Seine Freunde hatten Jesus schon gesehen, nachdem er von den Toten auferstanden ist. Nur Thomas nicht. „Ich glaube das erst“, hat er gesagt, „wenn ich ihn selbst sehe und meine Finger in seine Verletzungen gelegt habe.“ Also nicht nur sehen. Anfassen. Überprüfen. Fake oder nicht Fake. Im Netz geht das mit der Bildrückwärtssuche. Als Jesus zu Thomas gekommen ist, da hat er ihn gar nicht erkannt. Jesus sah nämlich nicht mehr so aus, wie der, den er zuvor hat sterben sehen. Thomas hat Jesus an dem erkannt, was Jesus gesagt hat, wie er es gesagt hat. Vor allem aber, weil Thomas gespürt hat, dass er durch Jesus erkannt wurde, bis in seine Gedanken hinein. Da musste Thomas Jesus gar nicht mehr berühren. Jesus hat Thomas berührt. Ganz tief im Herz. Herzschlagmomente. Momente zwischen Himmel und Erde. Da finde ich bis heute Gott. Er lebt.