Knapp daneben ist auch vorbei!

Es geht auf Ostern zu. Da ist mächtig viel schief gegangen und doch war’s kein Fehlschlag.

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Was? Ich soll Hasen schießen? Und ne Kirche hat das organisiert? Ist das ihr Ernst? – Japp! Ist es!

Und mit Ostern hats auch zu tun! Wer’s probiert wird schnell feststellen:

Knapp daneben ist auch vorbei! Mal schießen wir übers Ziel hinaus, mal echte Böcke, mal rückt aber auch das Ziel in unerreichbare Ferne oder wir verlieren gute Ziele aus den Augen wie: ich steh zu dir, nehm‘ dir nichts weg, halte Wort, verrate dich nicht, verletze dich nicht, versuche keinen Krieg anzuzetteln und nicht alles zu zerstören, nur weil es mir einen Gewinn verspricht, liebe die Natur und respektiere das Leben. (Das sind gute Ziele aber) So oder so, wo was geht, geht auch was schief. Das ist nur menschlich. Aber zählt das als Entschuldigung? Wir Menschen können halt nicht anders. (Bumm! Hase tod!?) Warum ist das dann so schwer? Zu scheitern? Ostern offenbart: Gott sieht das anders. Durch das vermeintliche Scheitern von Jesus am Kreuz macht er klar, dass selbst er weiß, wie das ist, zu scheitern! Wie es ist, verraten zu werden und wie sich das anfühlt: Leiden! Aber er zeigt auch, dass Scheitern nicht Endstation heißt. Vielmehr: Was mache ich daraus? Lasse ich mich davon runterziehen und sterbe mit Jesus am Kreuz? Oder besiege ich mit ihm das Tal des Todes, stehe auf, lasse all das, was schief gegangen ist hinter mir und wage einen Neuanfang. Gott gibt mich nicht auf und glaubt an mich. Egal wie oft ich das Ziel verfehle. Das ist Ostern.