Küss mein Herz!

Muss es nicht „Küss die Hand!“ heißen? Nein, heute wird das Herz geküsst. Wie schön!

4 Kommentare
Kommentare
    • Anja Kieser
      Anja Kieser sagte:

      Hallo!
      Aus dem Liederbuch Himmelweit – Nr. 20 – Nun danket alle Gott mit einem Text von Gerhard Schöne
      Liebe Grüße

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  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Bei kulturell aufgeschlossenen Reportagen über andere Länder und andere Sitten, werden gerne Frauen als Sympathie-Träger verwendet, bzw. im Film gezeigt (weniger die Männer). Es gibt eine Art, einen Menschen emotional und optisch anzusprechen, die gelingt Frauen oft besser.
    Bei Jesus gibt es auch eine Vorstellung, dass ER Frauen mit seiner Art begeistern konnte. Er war ein junger Mann und sicher hatte er eine gute Ausstrahlung. Vom Schwerpunkt her, versammelte er aber Jünger um sich (und das waren junge Männer übrigens).
    Am Sonntag sprach ich mit jemandem über den Prediger und dessen Redestil. Er ist eher ein korpulenter Mann, der mit Lichtblicken aufhellend, aber überwiegend ermüdend gepredigt hat.
    Ich sprach mit einer anderen Person über ein gewisses Selbstbewusstsein, sich selbst bewusst sein, was ich sein kann. Ich vertrat die These, dass ein Prediger am Rednerpult nicht unbedingt Jesus und die Art von Jesus wiederspiegeln sollte, aber wenn er von Jesus predigt, den Unterschied für sich analysieren sollte, was ihm als Prediger fehlt in Richtung «Jesu Art».
    Und bei diese Liedzeile, dass Gott oder Jesus mein Herz küsst. Wie vermeide ich als Mann da nichts homosexuelles in dieser Poesie zu sehen. Es ist Poesie und Frauen können diese eher ausleben. Ich müsste mir in allen Räumen, die mein Leben hat, einen Raum reservieren, in dem ich ganz speziell rein gehe, um Poesie mit Jesus zu erleben. Und dann wäre da noch die Aufgabe zu wissen: In den anderen Räumen herrscht gerade unerledigte Arbeit, Stress und Unsicherheit. Mit Drogen passiert das ja. Man nimmt eine Droge und hat für eine gewisse Zeit etwas davon. Poesie ist eine erlaubte Droge, aber als Mann meine ich, es regelrecht trainieren zu müssen, wie man sich in diese Lieblichkeit (dass Gott mein Herz küsst) hineinbegibt. Das ist nicht meine Stärke und das darf ich hier sicher zugeben.

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  2. Sabine
    Sabine aus Stuttgart sagte:

    Das ist eine sehr schöne auch mich berührende Liedzeile, um die ich Gott immer wieder bitte – auch beim Singen

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„Erhelle mein Gesicht und küss mein Herz gesund“[1]. Über diese Liedzeile bin ich letztens sprichwörtlich gestolpert. Ich habe dieses Lied schon häufiger im Gottesdienst gesungen, doch an diesem Tag bleibe ich gedanklich daran hängen. „Erhelle mein Gesicht und küss mein Herz gesund“. Diese Bitte geht an Gott. Hell und warm wird mir beim Singen. Hat Gott gerade mein Gesicht erhellt? Mein Inneres zärtlich berührt. Die dunklen Gedanken, die ich hatte, sind in jedem Fall für einen Moment verschwunden. Ein schöner Gedanke, dass ich spüre, wie sehr Gott mich liebt, weil ich fühlen kann, dass er mein Herz küsst. Zu kitschig? Zu romantisch? Vielleicht. Aber ohne ein bisschen Romantik geht es nicht in einer Liebesbeziehung. Und genau die, will Gott mit mir haben. Eine Beziehung von der ich erwarten darf, dass sie mir guttut. Eine Beziehung, die von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt ist. In der ich erwarten darf, dass der andere mich zum Strahlen bringt und seine Nähe mir hilft, wenn ich leide und traurig bin. Diese Beziehung bietet Gott mir an. Dabei darf ich entscheiden, wo und wann das erste Date stattfindet. Und ich darf erwarten: „Erhelle mein Gesicht und küss mein Herz gesund“.

[1] Nun danket alle Gott mit einem Text von Gerhard Schöne – HW Nr.20