Ich mach das jetzt!

Manches will gemacht werden. Manches muss gemacht werden in diesem neuen Jahr. Wie mache ich es? Mit Freude? Aus Pflichtgefühl? Oder wie?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Etwas mit Liebe tun, wird im Beitrag gesagt.
    Ich stellte fest, dass man „Liebe tun“ in 4 Gruppierungen einteilen kann. 1. Wie fähig bin ich überhaupt zu lieben? 2. Wie stark liebe ich innerhalb meiner Möglichkeiten? 3. Wie stark (oder wie gut) liebe ich mein soziales Umfeld nach deren Erwartungen?
    In der Esoterik-Szene wird gerne verführerisch gesagt und massenhaft geschrieben: 4. Kategorie: Die Selbstliebe, weil angeblich dadurch erst eine wirklich reife und qualitativ hochwertige Liebe zu anderen Menschen entsteht. In der Praxis sieht das dann so aus: Der andere triggert die Sachen an, die mich schon in meiner Kindheit runter-bewertet haben. Als Erwachsener will ich das nicht mehr so (demütigend nicht geliebt zu werden), also trenne ich mich vom Partner oder von diesem Umfeld und fange an mich selbst zu lieben. Das soll dann die Befreiung bringen von diesem Demütigungs-Effekt. Meist wird man damit aber zum Demütiger (und ist endlich in der Position der verletzenden Eltern) und verletzt Partner und Umfeld. Unter dem Strich kommt mehr Abbau von Liebe in der Gesellschaft dabei heraus, als Aufbau von Liebe.
    Lieben geht nämlich nur, wenn ein Gegenüber da ist, das man lieben kann und von dem man geliebt wird. Ich hatte mal eine Katze (weiss, gemustertes Fell), die hat mich sehr geliebt und ich sie. Jetzt momentan haben wir auch eine Katze (rabenschwarz), die total voll lieb und schmusig ist, aber der Unterschied zu meiner damaligen weiss-Katze: Diese baute eine richtige Beziehung zu mir auf. Die jetzige schwarz-Katze ist ständig auf Selbst-Versorgung bedacht: Sonderfutter da, Sonderfutter hier, streicheln.
    Diese schwarz-Katze nimmt mehr, als sie geben kann.

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Da sind wir. Neues Jahr, neues Glück. Ich mag das. Wie ein Kind im Bonbonladen kann ich mich kaum entscheiden: So vieles könnte ich jetzt machen, verändern, ausprobieren. Schon der Gedanke daran, macht mich ganz beschwingt. Dabei weiß ich: viele meiner Pläne werden wieder liegenbleiben. Job, Familie, Kräfte. Kommt meistens alles anders, als gedacht. Deshalb nehme ich mir für 2024 einen Rat besonders zu Herzen. Es ist zugleich das biblische Motto, dass sich Christen für dieses Jahr ausgesucht haben und stammt vom Apostel Paulus. In einem Brief an eine christliche Gemeinde schreibt Paulus von einer heftigen To-do-Liste: geplante Reisen, Aufgaben, Mitarbeiter. Und ganz am Ende steht dieser eine Satz: „Alles was ihr tut, soll in Liebe geschehen!“. Das ist eine echt neue Perspektive. Was auch immer ich tun werde, dieses Jahr. Weil ich will oder es eben so muss. Es bewusst mit Liebe tun. Das könnte wirklich vieles neu machen. Für andere und für mich selbst.