Kurze Unterbrechung
Unterbrechungen können nerven. Jesus hat sich immer wieder unterbrechen lassen.
Unterbrechungen können nerven. Jesus hat sich immer wieder unterbrechen lassen.
„Du störst! Nerv nicht und verschwinde“. Die Freunde, die mit Jesus unterwegs waren, die kannten diesen Satz auch. In einer Geschichte, da wird das so ähnlich erzählt. Jesus war gerade mit seinen Freunden zusammen und er musste ihnen sagen, dass die gemeinsame Zeit so bald vorbei ist. Er würde verhaftet, gefoltert und getötet werden. Irgendwie haben die Freunde das nicht kapiert. Waren erschrocken. Haben gegrübelt. Und da kommt dann einer und sagt: „Du bist doch Jesus, hilf mir!“ Die Freunde fanden das echt unverschämt. „Sei still“, haben sie ihn angeschnauzt. Passt gerade nicht, meinten sie. Jesus aber irgendwie schon. Er hat zu dem Mann gesagt: „Was willst du, dass ich tue?“. Der Mann war blind und wollte wieder sehen können. Ich finde die Heilung, die hier passiert gar nicht das Erstaunliche, sondern, dass Jesus, obwohl er weiß, dass ihm bald sehr viel Schlimmes widerfahren wird, sich selbst zurücknimmt. Nicht sich in den Mittelpunkt stellt, sondern den Mann, der Hilfe braucht. Genau das ist es, warum ich Jesus liebe und mir kein besseres Vorbild wünschen könnte. Passt schon. Bin für dich da!
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