Mach ma‘ Licht!

Im Moment kann es schwerfallen, den Advent fröhliche zu erleben. Aber vielleicht sind nicht wir gefragt, sondern fragen einen anderen.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Zu Zeiten Jesu war ja das Thema mit der Steuerschätzung bzw. der Volkszählung, um das Thema Steuern besser organisieren zu können, auch schon so eine fürchterliche Krise mit den herrschsüchtigen Machthabern. Vorangegangen war ja die Eroberung des Gebietes durch die Römer, also eine Niederlage für das eigene Land.
    Wenn wir es heute lesen, können wir uns nicht vorstellen, wie das wohl genervt haben muss. Maria und Josef durften in einem Stall übernachten und Maria musste das Kind ohne Hebamme zur Welt bringen. Der arme Josef, ob er wusste, was bei der Geburt von Jesus zu tun ist?
    Man kann sich fremden Stress und fremdes Leid schwer vorstellen. Wir gehen aber von einer gut verlaufenen ersten Geburt aus. Gott hatte die schützende Hand darüber. Eine klassische Situation von: Äusserlich alles voller schlechter Umstände, aber Gott hilft durch und macht sogar etwas sehr Hilfsbereites. Aber eben so, wie wir es nicht erwarten (Römer rauswerfen war es nicht.).
    Was man sich an fremden Stress aufladen kann, das merken wir, wenn wir an den Krieg an die Ukraine denken. Zeichnet es mich als wertvollen Menschen aus, wenn ich Mitleid tue oder tun kann? Mich nervt es, wenn der Drucker nicht richtig funktioniert und dort kann alles Mögliche passieren inclusive komplettem Stromausfall, oder ängstliches Dauerfrieren in einem Schützen-Graben-Loch.
    Ich kann nur hoffen, dass Gott unser Wertsystem schützt. Mit Demokratie und sonstigen Werten, ist Europa schützenswert, aber mit der frechen Abschaffung von Gott durch die permanente und penetrante Verbreitung der Evolutions-Theorien (ohne die Schöpfungsmöglichkeit ebenfalls offen zu lassen), tun wir schon Grauenhaftes im grossen Stil. – Vorausgesetzt, Gott/Jesus haben uns Menschen geschaffen.

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So, jetzt sind wir drin im Advent. Kommt aber eher zäh in Gang. Der drohende Blackout und die Stromkosten hängen im Nacken, Einkaufsstraßen bleiben dunkler als sonst, viele Fenster in Wohnhäusern auch. Mal sehen, wie viel Adventsstimmung noch aufkommt, wenn dunkle Wolken über uns hängen. Aber auch wenn‘s gerade nicht schön ist, eigentlich ist genau das der Grund, warum es den Advent gibt: Die Welt dunkel, die Stimmung düster, die letzten Tropfen Hoffnung versickern. Genau deshalb hat sich der Gott der Bibel ja gesagt: „Ich mache Licht. Wenn die Menschen am Ende sind, will ich an diesem Ende auf sie warten mit einer hellen Laterne und ihnen zeigen: Bei mir geht noch was. Kommt zu mir mit Eurem ‚Ich kann nicht mehr und weiß nicht mehr weiter‘, ich bin für euch da und will mich um euch kümmern. Ihr müsst nicht das Licht machen, ich bin schon das Licht, eure Hoffnung.“ Ich glaube, gerade jetzt lohnt es sich, bei diesem Gott anzuklopfen und zu sagen: „Mach ma Licht an, meins ist aus.“