Mach nichts!
Fürs Nichtstun ernten wir selten Applaus, aber das ist nicht so schlimm. Lieber kein Applaus als keine Kraft.
Fürs Nichtstun ernten wir selten Applaus, aber das ist nicht so schlimm. Lieber kein Applaus als keine Kraft.
„Machen Sie Pause? Na, Sie haben es gut, muss man sich leisten können“, höre ich, als ich in meiner Mittagspause auf einer Bank im Park sitze. Irgendwie ja und irgendwie nein. Auftanken, an was anderes denken oder an gar nichts. Wunderbar. Tut gut, ja. Aber ich glaube, man hat es nicht besonders gut, wenn man sich Zeit für eine Pause nimmt. Und man muss es sich auch nicht „leisten können“, wie einen Luxusurlaub. Pausen sind die Grundlage, ohne Pausen geht es überhaupt nicht. Keine Pause machen – DAS muss man sich leisten können. Das schafft nämlich nur der, der endlos Kraft hat, seelisch und körperlich. Nein, wir brauchen Pausen. Gott hat seine sonntags gemacht und uns Menschen geraten, es genauso zu tun. Es lohnt sich, sich daran zu halten. Und ich muss immer lächeln, wenn ich mir klarmache: Gott wünscht sich das für uns. Dass wir mal nichts tun, weil uns das guttut. Es liegt an uns, das dann auch zu tun. Also nichts zu tun.
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