Macht fordert heraus
Macht gibt es im Großen wie im Kleinen aber egal, wie mächtig wir sind, wie wir mit Macht umgehen, hat erheblichen Einfluss auf unser Umfeld und uns selbst!
Macht gibt es im Großen wie im Kleinen aber egal, wie mächtig wir sind, wie wir mit Macht umgehen, hat erheblichen Einfluss auf unser Umfeld und uns selbst!
Machtfragen. Das ist natürlich Thema auf der großen Weltbühne, aber auch im Kleinen. Klopfe ich auf die Ameise unterm Esstisch drauf oder helfe ich ihr nach draußen? Ärgere ich den kleinen Bruder, weil ich es kann, oder spiele ich mit ihm in seinem Tempo? Nutze ich die Arbeitnehmerin aus, weil ich weiß, dass sie nicht kündigen kann oder achte ich darauf, dass sie für gute Arbeit auch ein gutes Auskommen hat? Regiere ich ein Land und achte dabei besonders auf meinen Machterhalt oder bin ich der Geringste unter ihnen und versuche für die Menschen, die sich auf mich verlassen, da zu sein? Berichte ich nur über das, was mir in den Kram passt, oder respektiere ich auch andere Meinungen, höre zu und bleibe fair, so abwegig manches Weltbild auch erscheinen mag? Von Jesus lerne ich, dass Macht besonders dann mächtig wird, wenn ich sie nicht für mich, sondern für andere einsetze. Und Jesus setzt noch einen drauf und gibt dazu zu bedenken: Jeder, egal wie mächtig, braucht mal Hilfe.
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Ich soll ein guter Mensch sein, wegen Jesus.
Klar sind all diese Gedanken löblich und menschlich und hilfreich. Doch ist die Frage ganz klar im Raum: Welchen Lohn werde ich bekommen für Gute Taten? Die Jünger fragten Jesus öfter solche Sachen: Werde ich in der neuen Regierung des Friedensfürsten einen Platz einnehmen, wenn Dein Reich kommt? Wer wird von uns Jüngern später in Deine Nähe im Ältestenrat sitzen.
Diese Apelle sind gut und schön und richtig, aber es gilt auch, diese guten Taten mit etwas zu verbinden, das sich lohnen wird.
Die Bibel gibt da so und so ein Feedback: Ja, aber dann doch nicht so ganz. Ja, Du wirst später ein Engel im Himmel sein. Die Ersten werden die Letzten sein. Die Letzten (auf Erden) werden im Himmel die Ersten sein, die belohnt werden.
In einer arte-Doku erfuhr ich, dass es in China mal eine Hungersnot gab durch Fehlplanungen. Durch Fehlplanungen und Fehl-Schwerpunkte, gingen zu wenig Bauern aufs Feld und es fehlte Nahrung im grossen Stil. 30 Millionen Menschen starben den Hungertod. Wirkte Gott solchen Fehlplanungen entgegen oder lieferte er 30 Millionen Chinesen der Fehlplanung aus?
Mich schockte die Zahl, weil ich die Zahl 15 Millionen Todesopfer für Deutschland im 2. Weltkrieg kenne und insgesamt soll der 2. Weltkrieg 75 Millionen Menschen das Leben gekostet haben. Und was, wenn diese 105 Millionen Menschen nicht gestorben wären und sich weiter vermehrt hätten auf Erden? Könnte das die Erde verkraften? Und dann setzt sich die Christenheit gegen Abtreibung und Verhütung ein, einfach um gut dazustehen und christlich zu wirken. Brutale Zahlen und brutale Gedanken, aber nahe an der Wirklichkeit.