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Es ist kurz vor halb sieben. Gleich kommen Gäste zu mir – wir feiern meinen Geburtstag. Dann macht es „Pling“ und ich bekomme eine WhatsApp-Nachricht: „Hey, mir ist leider was dazwischengekommen.“
Wenig später kommt die nächste Absage: „Schaff’s heute leider doch nicht. Sorry.“
Das vermiest mir die Stimmung. So kurz vor knapp absagen?
Absagen tun weh. Und sie machen mich wütend. Vielleicht auch, weil ich das von mir selbst kenne. Ich sage auch manchmal kurzfristig ab, weil ich eigentlich doch lieber aufs Sofa möchte. In der Bibel steht: „Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein.“ So simpel. Klar, manchmal kommt etwas dazwischen. Dann kann ich eine Zusage, mein Ja, nicht einhalten. Aber grundsätzlich glaube ich, es ist viel Wert zu meinem Wort zu stehen.
Denn Menschen zu enttäuschen, fühlt sich nicht gut an. Weder für sie noch für mich. Ich nehme mir vor: Mein Ja soll öfter ein Ja sein. Ich möchte jemand sein, auf den man sich verlassen kann. Und ich freue mich selbst über Menschen, bei denen ich genau das erlebe.












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