Nicht vergessen

Mehl, Zucker, Nudel, Zahnpasta, Klopapier und die Armen nicht vergessen.

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Ein Kindergottesdienst. Mit allem was dazugehört. Musik, die Kinder gut finden; ein Zaubertrick, der keiner war; die Kinder wurden in den Gottesdienst miteinbezogen und durften auch die Gebete sprechen. Vorbereitet von den Erwachsenen, sollten es einfache Sätze sein. Eine Bitte im Gebet lautete schlicht so: „Guter Gott, vergiss die Armen nicht.“ Ja, arme Menschen sollten nicht vergessen werden. Doch: Warum sollte Gott arme Menschen vergessen? Ja, beim Anblick der vielen Kriege, der Menschen, die in zerbombten Städten wohnen oder auch in unseren Großstädten auf der Straße leben, sieht es fast so aus, als wurden sie vergessen. Doch von wem? Von Gott? Oder von uns Menschen? Gott vergisst niemanden, da bin ich mir ganz sicher. Gott kennt jeden. Daher bete ich: „Guter Gott, lass uns die Armen nicht vergessen. Zeige uns in unserem Alltag jeden noch so kleinen Beitrag, den wir tun können, damit niemand vergessen wird oder sich vergessen fühlt.“ Und: „Lass und Erwachsene gute Vorbilder für die Kinder sein. Dass sie sehen: Sich für andere einzusetzen ist wahre Stärke.“ Diese Bitte hätte ich.