Plötzlich Kirschen
Wir ernten, was wir säen. Das weiß nicht nur jeder Landwirt. Das gilt auch im Rest des Lebens. Machen wir was draus!
Wir ernten, was wir säen. Das weiß nicht nur jeder Landwirt. Das gilt auch im Rest des Lebens. Machen wir was draus!
Wir ernten, was wir säen. Steht schon in der die Bibel und da ist was dran! Auch wenn‘s erstmal banal klingt. Wer Möhren säht, kann nur Möhren erwarten. Aber: Erst gestern habe ich Kirschen geerntet, dabei gibt’s in meinem Garten nur Apfelbäume. Wie das geht? Eine riesige Schale voll, frisch vom Baum, stand auf der Regentonne. Und der Entsteiner gleich daneben, weil ich keinen hab. Das war meine Nachbarin, echt nett. Ein paar Tage vorher haben wir mitbekommen, dass sie Geburtstag hat. Und ihr spontan ein Ständchen gesungen, mit Blumen aus dem Garten. Sie hat sich so gefreut. Es sind oft Kleinigkeiten, die wir ganz unbewusst säen. Nettigkeiten, die einem so selbstverständlich vorkommen. Einen Fremden freundlich anlächeln, ein weinendes Kind trösten. In der U-Bahn-Tür stehen bleiben, bis auch der Humpelnde drin ist. Aber da säen wir mit vollen Händen aus: Liebe, Respekt, Zeit, Freundlichkeit, Frieden. Je mehr, desto besser. Und irgendwann begegnet uns die Ernte, verspricht Gott. Vielleicht in anderen Menschen, an anderen Orten. Aber sie kommt. Lasst euch überraschen.
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