Schiel doch nicht so!

Eilmeldung, Whatsapp, Anruf… irgendwas klingelt, piept und blinkt ständig am Smartphone.

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Bei Zimtschnecken und Cappuccino sitze ich mit einem Freund am Tisch. Wir haben uns lange nicht gesehen und ich freue mich riesig auf den Nachmittag. Kaum haben wir unser Gespräch begonnen, bekommt der Freund eine Nachricht auf sein Smartphone. Er unterbricht das Gespräch. Dann: „Worüber hatten wir grad gesprochen?“ Ähh…keine Ahnung. Ach egal, dann eben ein neues Thema. Doch so geht es fast den ganzen Nachmittag weiter. Ständig dieser Blick aufs Smartphone. Langsam nervt‘s. Die Infos auf dem Smartphone scheinen wichtiger zu sein als ich. Und ich fühle mich wenig wertgeschätzt. Gleichzeitig ertappe ich mich selbst. Ich mache es oft nicht anders.  Wie oft habe ich wohl andere mit meinem Verhalten gekränkt? Sie, die Zeit, die wir gemeinsam hatten, nicht wertgeschätzt? Weil ich ständig aufs Smartphone geschaut habe? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Steht in der Bibel. Im Zeitalter von Smartphones könnte das auch heißen: Nimm dir Zeit für die Person, mit der du gerade zusammen bist und geh auf Flugmodus.