Unabhängigkeit hat Grenzen!

Unabhängigkeit – ob finanziell, politisch oder im Alltag – ist ein großes Ziel. Doch ist sie überhaupt möglich?

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Ist das überhaupt möglich? Ein großes Ding zurzeit ist das Streben nach Unabhängigkeit. Das fängt bei den Finanzen an. Finanzielle Unabhängigkeit ist ein großer Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Auch Staaten streben Unabhängigkeit an. Da geht es um Rohstoffe, Energie, Computerchips oder darum, militärisch unabhängig zu sein. Und das Ganze hört beim Gefallen des Nachbarn auf, den ich ausschlage um nicht in die Abhängigkeit zu geraten, diesem etwas schuldig zu sein. Jetzt das Ernüchternde: Ich glaube, völlige Unabhängigkeit gibt es nicht! Am Ende leben wir alle auf dem gleichen Planeten von dem wir abhängig sind. Will ich zum Beispiel saubere Luft atmen, bin ich davon abhängig, dass andere diese nicht verpesten. Jetzt das Gute! Wer sich seine Abhängigkeit eingestehen kann, der hat auch die Freiheit zu fragen: Von was oder wem will ich den abhängig sein?  Ich glaube, dass mein Leben von Gott abhängt. Er hat es mir geschenkt und in seiner Hand liegt meine Zeit. Diese Abhängigkeit entlastet mich. Schützt mich. Ungutes passiert im Leben, aber weil ich weiß, dass Gott mich nicht loslässt, hilft mir das durch die Tiefen hindurch.  Abhängig zu sein, ist eben nicht nur negativ.