Verduftet

Nicht mehr da: Der Duft von Weihnachten. Dann halt wieder am Ende des Jahres. Oder duftet da noch etwas nach?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Im Beitrag wird gesagt: „Das ist ein Geschenk, dass an Weihnachten, Gott als Mensch auf die Welt gekommen ist und das bleibt“ (auch nach der Weihnachtszeit).
    Die Gedanken, die bei mir ausgelöst wurden, waren folgende:
    – Dieser Satz drückt starken Glauben aus, dass es so ist.
    – Der Satz drückt es so aus, dass es auch für die anderen so ist.
    – Man glaubt mit dieser Aussage auch für die anderen.
    Es gibt bei mir einen Glauben, den ich gerne und mit allerbestem Wisse glaube und anderen oben-drüber-glaube (überstülpend für die anderen glaube): Es ist die Überzeugung, dass wenn es diesen Jesus mit diesem Charakter gibt, der z.B. mit der Frau am Brunnen (Johannesevang. Kap. 4) redete und dieser Jesus auferstanden ist und in göttlicher Gestalt jetzt lebt: So glaube ich für jeden Menschen, dass Jesus ihn aus x-beliebigen Gründen in den Himmel holen kann.
    Wer es noch genauer und vor allen Dingen noch sicherer haben will: Bitte die Schriften gut studieren und nach dem Motto vorgehen: Wer sucht, der findet darin das Heil-bringende Evangelium von Jesus Christus.
    Ich weiss, dass man in Beiträgen nicht so spitzfindig formulieren kann, wie ich hier im Text. Aber wenn man eben nicht einfach überstülpen will, dann formuliert man vorsichtiger, sofern es andere Menschen betrifft.
    Wir können glauben, dass Gott als Mensch auf die Welt gekommen ist, behaupten sollten wir es aus Nächstenliebe nur als „Ich kann daran glauben, dass …..“-Formulierung, meine ich.

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Noch klingen ein paar Fetzen „Oh du fröhliche“, gemischt mit „Feliz Navidad“ im Ohr.

Immerhin ist Weihnachten gerade einmal vier Wochen her. Und doch: „Ist das alles, was von Weihnachten noch übrig ist“. Sicher, etwas geschenkt zu bekommen, das war schön. Ein gutes Essen hat es auch gegeben. Doch langsam ebben auch diese Erinnerungen ab.

Das war es also mit dem Weihnachtsfeeling. Ja, ist aber nicht tragisch, denn ein Geschenk bleibt, verduftet nicht, wie das teure Parfum unterm Baum oder die Bratäpfel im Ofen: Dass an Weihnachten Gott selbst als Mensch auf die Welt gekommen ist. Das bleibt. Ungeachtet anderer verblassender Erinnerungen.

Die Tatsache das Gott für mich ganz persönlich auf diese Welt gekommen ist, sie durchlebt hat mit all den Höhen und Tiefen, die ein Leben bietet, das ist ein Geschenk, das mich mein Leben lang begleitet.