Weg der Ananas

Da fehlt was.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Man weiss instinktiv als Christ, dass folgende Sachen richtig sind: Demokratie, ökologisches Verhalten, persönliche Daten schützen (was bei mir auf dem Rechner ist), Nationalparks errichten und schützen, Mensch und Tier fair behandeln, Schöpfung bewahren. Ich vermute, dass die Krone der Ananas aus mindestens 3 Gründen abgeschnitten wird: Beim Transport (wahrscheinlich Flugzeug), darf sie nicht so viel Stauraum einnehmen, mit Krone, mehr Stauraum. Wenn die Spitzen der Blätter welken, kauft die Ananas kaum jemand mehr, obwohl sie dann erst gut ist. 3. Das Grünzeug ist wieder Dünger auf den Feldern.
    Wir moderne Menschen lassen Biomüll im Restmüll verschwinden. Unsere Ausscheidungen landen nicht kreislaufmässig auf den Feldern. Wir verhalten uns nicht ökologisch. Wir sind die Raubtiere des Planeten und die Christen sind da nur geringfügig besser als nichtgläubige Menschen. Wir erfinden, was Gott (z.B. der Gott der Mussliebe) sein muss.
    Christen können sogar zu Bremsern werden für das Hochwertige. Mit der Bibel in der Hand, kann man den Weltuntergang begründen, warum dann sich anstrengen für diesen Planeten. Und dass das Verarschungstexte für Christen sind (teilweise, selten), das traut sich in der Szene niemand öffentlich predigen.

    Antworten

Kommentieren

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Manuskript / Download
Weg der Ananas als Manuskript-Datei runterladen

Was ist das denn? Von weitem sehen die Dinger im Obstregal aus wie große, hubbelige Ostereier. Bei näherem Hinsehen sind es Ananas. Nur die Blätter sind schon ab, der Umwelt zuliebe. Auf der Banderole steht: „Ohne Krone besser für dich“. Die Ananas ist ihre Krone also los. Ich hatte noch nie eine. Von selbstgebastelten Prinzessinnen- und Geburtstagskronen mal abgesehen. Aber ich bin ein Mensch, also das, was viele ironisch als „Krone der Schöpfung“ bezeichnen. Gott hat den Menschen schließlich als Chef über Tiere und Pflanzen hingesetzt und nun ja…. Diesen Job haben wir nicht immer mit Bravour erledigt. Oft wurde er missverstanden als: wir sind besser, wir dürfen alles! Aber wie heißt es so schön: Hinfallen, Krone richten und weitermachen? Gottes Blick auf uns ermöglicht einen ganz anderen Weg. Den, der keine Krone braucht. Ich muss mich gar nicht extra groß machen, für Gott bin ich es längst. Genau wie jeder andere Mensch. Jedes Tier. Jede Pflanze. Mit ihnen soll ich bewusst auf Augenhöhe sein. Mich kümmern, verantwortlich fühlen. Wie ein guter König. Nur ohne Krone.