Weihnachtsscrabble

Das beliebte Spiel für Sprachfüchse kann zum Weihnachtsspiel werden. Und zu einem Spiel der Begegnung – und alle gewinnen.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Weihnachtsscrabble: Wir spielten an Weihnachten BaptistenSkat. Da muss man Stiche schätzen, die man machen wird. Liegt man richtig, gibt es pro Stick 5 Punkte, liegt man falsch, gibt es pro falschem Stich -10 Punkte.
    Ich finde das Spiel fantastisch aus dem Grund, weil es einer ganz realistischen Einschätzung bedarf, was wirklich zu machen ist. Sobald man «mit Gewalt» was anderes will (was Besseres oder was Schlechteres) gibt es Minuspunkte zum Schluss.
    In der christlichen Szene gibt es Leute, die was viel Besseres versprechen, als im Text steht (oder für wen es im Text steht (geht auch ins Schreckliche übrigens)).
    Ich meine so Beispiele in denen z.B. in der Predigt, Du in die Person David versetzt wirst und dann Verheissungstexte so ausgesprochen werden, dass das was für David bestimmt ist, dann für Dich bestimmt sein soll (ist hier aber nur ein Beispiel). Meine Denkweise geht ins Spitzfindige, was eben auch nicht gut ist. Aber auch bei dem Spiel «BaptistenSkat», gibt es schon kleine Möglichkeiten durch Spieltaktik doch das zu erreichen, was man eher will. Und das ist spannend: Es gilt sowohl die eine, wie die andere Regel!
    Bei allem was wir an Weihnachten machen: Bitte Jesus nicht vergessen. Es kann sein, dass Weihnachten mehr oder weniger sein sollte oder anders sein sollte, aus der Sicht von Jesus Christus selbst. Dass das, was uns heilig und atmosphärisch schön erscheint, mag von Jesus ebenfalls geheiligt sein, das ist naheliegend, aber bitte mit dem Bewusstsein, dass es eher ein Zugeständnis sein kann, als ein Jesus-Wunsch, dass es so abläuft.
    Unsere Katze hat ihren «Kratzbaum» an der Rückwand unseres Ledersofas. Klar darf sie da kratzen. Verstehst Du mich?

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Winterzeit ist Spielezeit. Bei manchen sehr beliebt: Scrabble. Man zieht einen Buchstaben aus einem Säckchen und muss dann Wörter damit legen. Wie wäre es mit Weihnachtsscrabble? Nicht Buchstaben ziehen, sondern das Wort „Weihnachtsbaum“ in die Mitte legen und dann Wörter anlegen, die alle mit Weihnachten zu tun haben, wie: Jesus, Geschenk, Engel, Hirten, Christstollen, Pfeffernüsse, Weihnachtsmarkt und, und, und. Gewonnen hat, wer zu „seinem“ Wort die schönste Geschichte erzählt. Motto: Warum verbinde ich das mit Weihnachten? An wen oder was erinnert mich dieses Wort? Am Ende braucht es vielleicht gar keinen Gewinner mehr, weil alle gewonnen haben: einen schönen Advents- oder Weihnachtsabend, an dem wir einander zugehört haben, etwas erfahren haben, teilgenommen haben am Leben des anderen. Es wäre ganz im Sinn des Kindes aus dem Stall von Bethlehem. Als aus dem ein junger Mann wurde, hat er sich für die Menschen interessiert, die ihm begegnet sind, und er hat genau hingeschaut und hingehört, was sie brauchen, damit er es ihnen geben kann. Das macht er bis heute so und alles begann an Weihnachten… los geht’s mit Weihnachtsscrabble.