Wort drauf!
Auf nichts und niemanden ist Verlass. Schade eigentlich. Oder gibt es da doch jemanden?
Auf nichts und niemanden ist Verlass. Schade eigentlich. Oder gibt es da doch jemanden?
„Ein bisschen mehr Beständigkeit!“ wünscht sich eine Freundin. Sie ist es leid, dass Verabredungen von heute, morgen schon vergessen sind. Dass ein Rückrufversprechen eher nicht eingehalten wird. Überhaupt! Dass wir zu dem stehen, was wir versprechen. Und ich kann ihr nachfühlen. Dreimal wegen einer Kleinigkeit anrufen zu müssen, weil der Rückruf ausbleibt ist anstrengend. Termine immer wieder bestätigen zu müssen, zermürbt. Und wenn Versprechen gebrochen werden, lässt das einen oft verletzt zurück. Jetzt könnte ich sagen: „Ist halt so.“ Aber will ich das? In der Bibel lese ich, wie Mose Gott bittet die Menschen nicht zu verurteilen, obwohl sie es eigentlich verdient hätten. Als Grund nannte Mose: Dass es Gottes Charakter entspräche. Er ist verlässlich für uns da! Und tatsächlich. Gott vergibt. Egal was wir anstellen. Mehr noch, er ist da, wenn wir nicht weiterwissen, uns in total verfahrene Situationen manövriert haben. Diese Verlässlichkeit gibt Sicherheit und das macht wiederum Mut, auch manch schwierigen Weg in Angriff zu nehmen.
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