Kleine Schritte

Wenn die Probleme groß sind, müssen es auch die Lösungen sein. Vielleicht. Und wenn nicht? Dann könnte meine kleinen Schritte wichtig werden.

2 Kommentare
Kommentare
  1. sabine
    sabine aus Stuttgart sagte:

    Sehr schön; wir praktizieren als Ehepaar diesen „kleinen“ Schritt schon viele Jahre. Das erleichtert uns das Schleppen der Kisten, ist preisgünstig und so gut wie immer zu haben. Besonders erfrischend mit einem Schuss Zitrone in den heißen Sommertagen. DANKE

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  2. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    «Ich vertraue darauf, dass Gott aus meinen kleinen Schritten, Grosses machen kann.»
    Wie lautet denn der Gegensatz:
    «Ich bin frustriert, dass meine kleinen Schritte gar nichts bringen» und diese Menschheit immer so blöd sein wird, dass der Mensch ein Umweltzerstörer bleibt (oftmals ist es auch reine Überlebensnotwendigkeit, wenn man Profitgier mal weglässt).
    Ich habe in Norwegen Gegenden besucht, in denen früher Kupfer gewonnen wurde. Das Kupfer wurde mit Brennholz aus dem Erz geschmolzen, schon im Mittelalter.
    Soweit das Auge reicht, nur noch karge, Boden-abgeschwämmte Landschaft, karg und nur mit sehr wenig Grasbewuchs, so weit das Auge reicht, früher alles üppiger Wald. Ja so ist der Mensch. Er verändert die Landschaft.
    Wenn ich schon auf Gott vertraue, dann auf folgendes (als Beispiel):
    Gott hebt Unterwasser-Landschaften an, zu denen all dieser abgeschwämmte Boden hingeschwemmt wurde.
    Tatsächlich gibt es Land, das sich ständig anhebt, ganz langsam.
    Als Christ sollte man für so etwas Gott um Unterstützung bitten, finde ich.
    Gott hat es schon einmal vor der Sintflut bereut, den Menschen überhaupt erschaffen zu haben. Grund war aber, dass die Menschen so böse waren, oder für die, denen das Wort «böse» schon sinnentleert/verlächerlicht wurde: Elendige Drecksäcke/Drecksäckinnen, egoistisch und blöd (Ausnahmen gibts, aber die bewegen sich wie Schafe unter Wölfen – wenn ein böses System zu mächtig geworden ist). Gegenkraft ist eine verantwortungsvolle Religions-Ausübung durch das Volk (aber dann bitte kein «sowieso Weltuntergangsglaube»).
    Lieber Gruss Joachim

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Diese Woche habe ich eine „Mail der kleinen Schritte“ bekommen. So heißt mein neuer Lieblingsnewsletter. Darin gibt’s immer EINEN Tipp, mit dem ich meinen ökologischen Fußabdruck Schritt für Schritt leichter machen kann. Dieses Mal ging’s ums Trinkwasser. Kaufen wir es in Flaschen, verursacht das 203 g CO2. Trinken wir es aus dem Wasserhahn verursacht das gerade mal 0,35 g. Also fast 600 Mal weniger. Hochgerechnet auf den durchschnittlichen Flaschenwasserkonsum von 180 Liter pro Bundesbürger pro Jahr und ca. 80 Millionen Einwohner ließen sich also deutschlandweit drei Millionen Tonnen CO2 jährlich einsparen, wenn wir alle das Wasser aus dem Wasserhahn trinken würden. Außerdem ist Leitungswasser ein extrem gut kontrolliertes Nahrungsmittel. Ein kleiner Schritt, aber wenn wir ihn gemeinsam tun sparen wir mehr CO2 ein, als alle innerdeutschen Flüge jährlich verursachen. Natürlich kann ich die Welt mit meinem Schritt allein nicht retten, aber als Christ glaube ich auch nicht, dass das meine Aufgabe ist. Aber ich vertraue darauf, dass Gott auch aus meinen kleinen Schritten Großes machen kann.