Buch der Bücher

Hat Gott die Feder geführt? Gar selbst geschrieben?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Deiss Gabriele
    Deiss Gabriele aus Filderstadt sagte:

    Um dieses Verständnis geht’s!
    prima, vielen Dank für die verständliche Erklärung!
    Herzliche Grüße von Reinhard und Gabriele Deiß

    Antworten

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Ist das, was in der Bibel steht, Gottes Wort oder sind es doch eher Berichte von Menschen, die etwas mit Gott erlebt haben? Aber was macht das für einen Unterschied? – Ist es Gottes Wort, dann, so der Gedanke, gilt das, was in der Bibel steht, also genau wie es dasteht! Sind es aber Erlebnisberichte von Menschen, dann muss ich das Menschliche mit beachten: Um was ging es dem Autor? In welcher Zeit und welchem Kontext hat er gelebt, die Texte geschrieben und wie filtere ich die Dinge heraus, die damals dem Gesellschaftsbild geschuldet waren, aber heute anders sind? Zum Beispiel die Rechte der Frauen. Ich persönlich glaube, dass Gott Menschen so beeindruckt hat, dass sie das, was sie erlebt und verstanden haben, in der Bibel aufgeschrieben haben und auch, dass es gut war, dass Gott keine Schrift selbst verfasst hat. Denn genau da wird es spannend, wenn ich die Texte und auch Gott hinterfrage. Warum soll ich vergeben? Warum ist ein Umgang auf Augenhöhe wichtig? Oder, warum lässt Gott Leid zu? Das alles lässt mich erkennen, doch, in der Bibel steckt etwas, das über die menschliche Perspektive hinausgeht, aber es ist an uns, das zu entdecken.