Er gibt alles

Es kann beeindruckend sein, was wir sehen. Aber das hängt auch davon ab, ob wir auch hinschauen.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Wenn wir ehrlich sind, brauchen wir ein inneres Konzept, das uns sagt, ab was wir nun reagieren sollen oder nicht. Beim Ukraine-Krieg stelle ich schon eine Gewöhnung fest und meine, man sollte grundsätzlich jeden Sonntag dagegen demonstrieren, dass in Europa Krieg ist.
    Wir brauchen ein Konzept und wir müssen uns bewusst werden, dass unsere Aufmerksamkeit für etwas auch manipuliert wird.
    Aber nehmen wir mal das Manipulieren weg und vertrauen darauf, dass Jesus uns führt, auf das wir aufmerksam reagieren sollen. Und da meine ehrliche Meinung: Es ist oft mehr von meiner inneren Stärke abhängig, was ich glauben kann, als von der Führung selbst. Ich kann echt schlecht unterscheiden, wann ich von Gott geführt werde und wann ich stark genug bin, mir das bestens einbilden zu können. Deshalb schaue ich viel lieber in die Vergangenheit, in der mich Jesus tatsächlich geführt hat. Das lässt sich viel viel sicherer anschauen. Doch jedem das Seine: Jeder Glaube wird individuell gelebt.

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Es ist noch ziemlich früh am Morgen, die Sonne ist noch nicht da, aber der klare Himmel bekommt einen ersten helleren Schimmer, ich bin mit dem Rad unterwegs. In weiter Ferne eine schwarze Hügelkette, darüber der langsam heller schimmernde Himmel, ein erstes Blau. Dann knapp über der dunklen Hügelkette eine schmale orangefarbene Sichel, der Mond, klar und deutlich und viel weiter oben ein einzelner heller Stern. Wow! Ich halte an. Was für ein Anblick! Stille Schönheit, ein Genuss fürs Auge. So kann ein Tag beginnen, denke ich und radle weiter. Was auf dieser Welt passiert, interessiert Sonne, Mond und Sterne nicht. Ist vielleicht auch ganz gut so. Weil es uns zeigt, dass es mehr gibt als unseren Alltag und auch mehr als all das Leid, das wir manchmal erleben müssen. Es gibt mehr. Und er gibt mehr. Gott. Der all das geschaffen hat und will, dass wir in Frieden miteinander leben, mit uns selbst und ihm leben. Er gibt uns dafür alles. Aber wir entscheiden, ob wir es sehen und annehmen. Und genießen.