Überlebenswichtig

Wenn die Probleme über den Kopf wachsen und ein Lichtblick nicht zu sehen ist, dann? Nichts tun. Unbedingt. Es ist der erste Schritt nach vorne.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Wegen Unfall, sagte ich Freunden, Partnern und Kindern oft den Satz: «Beim einem drohenden Auffahrunfall unbedingt auf die Lücken schauen.» Das hat evtl. auch Allgemeingültigkeit. Der „Normalmensch“ schaut nämlich auf das drohende Unglück und fährt dort womöglich dann auch (wie Mogli vor der Schlange erstarrt) drauf.
    «Nichts tun!» als Tip: Gemeint ist sicher: Wenn was tun, dann bitte besonnen und sich dafür Zeit geben, sich zu fassen.
    Schauen wir uns Gott an, wie er hilft.
    Die Jahreslosung bezieht sich auf die Geschichte, wie das Volk der Araber von Abraham abstammt. Hier hat Gott ganz wenig gemacht und ganz wenig kommuniziert. Eine Frau (bzw. sogar 2 Frauen) durften das Geschick dieses Volkes entscheiden ohne dass Gott was gemacht hat bei der Entstehung (Entscheidungswege). Die Geschichte wirkt so: Gott reagiert auf das, was geschehen ist und verhindert Fehlentwicklungen nicht im Ursprung.
    So können Unfälle auch passieren, aber es gibt auch Unfälle, die Gott im Vorfeld verhindert oder eben nicht.
    Doch nun zur Reaktionsgeschwindigkeit, mit der Gott helfen kann.
    Ich persönlich glaube, dass Engel unter uns wohnen, dort vermute ich eine sehr hohe Reaktionsgeschwindigkeit.
    Bei der Anwesenheit Gottes gibt es in meiner Glaubenswelt das offene Türchen über die DNA aller Lebewesen und dass evtl. alle Lebewesen miteinander intelligent verbunden sind. Gott könnte damit (ist noch kein Glaube von mir, sondern eine These) zwischen allen Lebewesen hin- und her-huschen und da sein, wo ER/SIE/ES will. Gott wäre dann auch auf keinen Körper angewiesen, weil er ja alles nutzen kann, was DAN enthält. DNA ist nämlich sehr intelligent und wenn Gott etwas ist, dann sicher keine «Energie», sondern was Intelligentes. Super wäre, wenn es einen Bibelvers dazu gäbe.
    Wie wäre es damit: Wenn Euer Glaube so gross wie ein Senfkorn wäre (wie eine Polle)…….

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Das Wichtigste ist: Nichtstun. Lese ich in einer Notfallanleitung für Bergwanderer. Wenn etwas passiert ist, dann zuerst unbedingt nichts tun. Zehn Sekunden lang. Klingt nach wenig, bis man es macht. Dann werden es vermutlich die zehn längsten Sekunden, die man je erlebt hat. Und möglicherweise die wichtigsten. Weil sie darüber entscheiden, ob ich einen klaren Kopf kriege und dann rational abwägen kann, was ich tatsächlich wirkungsvoll tun kann, oder ob mich die Panik packt und ich kopflos irgendwas tue, das entweder nicht hilft oder alles nur noch schlimmer macht. Das werden sehr harte zehn Sekunden, aber ich glaube, es lohnt sich nicht nur da: Wenn mich etwas umhaut, aus der Bahn wirft, schockiert, dann still zu halten. Und wenn ich mich dazu zwingen muss. Damit ich danach gute Entscheidungen treffen kann. Ob bei einem Unfall zuhause oder im Verkehr. Ob es eine Todesnachricht ist oder eine Kündigung. Ich würde ergänzen: Und schmeiß Gott einen Satz vor den Kopf: „Halt mich jetzt!“ Ich glaube, er wird es tun.