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Früher war alles besser – Ne, doch nicht

Die altbekannte Phrase „Früher war alles besser“ hat gar nicht mal so viel Realität. Trotzdem glaubt man fest daran und will sich gar nicht vom Gegenteil überzeugen.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es dreht sich in Euren Beiträgen immer wiederkehrend viel um das Thema „Kind sein“, Erlebnis mit Kindern, wie reagierte ein Kind, wie toll sind Kinder. Kinder sind wunderbar und oft sehr unverfälscht menschlich. Unschuldige Wesen (Keine Reinkarnation, dass an dem Kind dieses oder jenes Vorleben „dranhängt“ – kann man ja auch glauben).
    Jesus sagt: Lasset die Kinder zu mir kommen. Jesus sagt: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr das Reich Gottes nicht bekommen. Und dann könnte man wieder über das „Reich Gottes“ diskutieren: Hier auf Erden, später „im Himmel“?
    Mein Freund ist ein totaler Fan von diesem Satz, dass man werden soll wie die Kinder. Aber ich erlebe das beim ihm eher so in die Richtung: „Die offizielle glaubensverbrämte Erlaubnis, um sich kindisches Verhalten und wenig Verantwortung für die Umwelt (Mitmenschen, Nachbarn) leisten zu müssen.“ — Richtig „Kind Gottes“, wie es in der christlichen evangelischen Glaubens-Szene verstanden wird, das will er nicht sein.
    Bei Kindern geht man kaum Risiko ein, wenn man dazu einen Radiobeitrag macht. Da spielt Sexleben noch keine Rolle. Da spielt das Geschlecht noch keine Rolle.
    Ich machte mir schon für ältere Menschen folgende Gedanken: Stellen wir uns vor, dass Jesus als Mann, bevorzugt Frauen mag? Wie gleichen wir das aus als Männer? Ein Ausgleich: Er suchte sich 12 Jünger (Männer) und nicht 12 Frauen (obwohl es auch eine Frauengruppe gab, die immer wieder erwähnt wird in den Evangelien).
    Sexualleben: Waren diese Frauengruppe und diese Apostel immer voneinander getrennt? Verliebten sich da Gleichgesinnte ineinander? Es wird rein gar nichts darüber berichtet. Jesus musste rein von der Überlieferung her keinen einzigen verzwickten Jünger-liebt-Jüngerin-Fall lösen. Hildegard von Bingen schon: Wer hat diese Nonne geschwängert? Der soll sich melden! Kein Mönch meldete sich (obwohl es einer der Mönche ganz sicher war)!
    Als Erwachsener kommt man ich viele schwierige Situationen. Und oft denke ich, dass Männer stärker in verzwickte Situationen kommen. Oft dachte ich schon, ich bin in einer Situation, die Gott/Jesus immer wieder hat: Wie löst man nun diesen schwierigen Fall, wenn Liebe da ist, für das Opfer, aber auch Liebe (oder Geduld) da ist, dem Täter gegenüber!

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