Klick dich schön!

Sagt ein Klick mehr als tausend Worte? Und selbst wenn, will ich sie wirklich hören und lesen?

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Sie heißen Insta, TikTok, facebook, twitter, snapchat, whatsapp, youtube und Twitch. Soziale Netzwerke sollen uns vernetzten.  Freunde treffen und auf dem Laufenden bleiben. Ernsthaft? Ich erlebe das anders. Auf der Suche nach Followern und Klicks inszenieren sich Menschen. Und da ist es egal, ob es um Profis geht, die damit viel Geld verdienen oder um junge Menschen, die einfach nur dazugehören wollen. Alle eint das Ziel: Sie wollen gefallen. Und es scheint, als würde uns dieses beurteilen und beurteilt werden gefallen. Tatsächlich setzt es aber gerade junge Menschen unter Druck. Auf der Suche nach sich selbst, tun sie sich oder anderen Gewalt an, werden süchtig nach ständiger Anerkennung. Ihnen sagt Gott: „Ich habe dich wundervoll gemacht und du gefällst mir. Glaub mir das und du musst niemand mehr gefallen, sondern kannst frei sein, wie ich mir das gedacht habe.“ Ich finde, das macht Mut, mich selbst ohne fremden Einfluss kennen und sogar lieben zu lernen.