Leider schon aufgebraucht!

Seit Anfang Mai leben wir auf Pump! Warum ist es so schwer gegenzusteuern?

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Es ist interessant, was Benjamin hier von Gottes Meinung und Gottes Einstellung weitergibt.
    Ich diskutierte mal nach dem Gottesdienst vor unserer Kirche mit jemanden und sagte: Inzwischen muss Gott sich überlegen, ob ER den Planeten retten soll oder die Menschen. Ich dachte sogar schon an die Möglichkeit, dass Corona (in seiner nicht bearbeiteten Form) so etwas war, was für den Planeten wichtig gewesen war.
    Gehen wir weiter zurück, da können wir es uns besser anschauen: War die Pest wichtig, um die Erde zu retten?
    Schauen wir uns Ägypten an: Wer damals lebte, meinte, dass Grabmäler bauen für die Machthaber, das absolut Entscheidende ist.
    Schauen wir uns die Seefahrerzeit nach dem Mittelalter an: Der ganze Mittelmeerraum wurde abgeholzt für den Schiffsbau und für den Kriegs-Schiffbau.
    Eine bedeutende Umweltsünde, die heute noch sichtbar ist. Hat es damals jemand als Umweltsünde formuliert? Fruchtbare Böden sind jetzt wegeschwemmt, die Landschaft ist weitflächig verkarstet.
    Und was die Kurzsichtigkeit der Menschen angeht: Klar sie sind immer kurzsichtig, weil sie über Jahrhunderte hinweg nicht denken und handeln können und nicht wollen. Der Teuel und Gott kann das allerdings.

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Und zack! Aufgebraucht! Laut Umweltexperten überschreiten wir in Deutschland bereits jetzt, Anfang Mai, das Jahresbudget an natürlichen Ressourcen unserer Welt. Also ab jetzt verleben wir mehr, als unser Planet auf natürliche Weise wieder erneuern kann. Drei Erden wären nötig, wenn alle so leben und wirtschaften würden wie wir. Haben wir aber nicht. Blöd! Und ich glaube, den meisten ist klar, dass wir zwei Erden Überverbrauch nicht allein durch technischen Fortschritt in den Griff kriegen. Aber ich glaube, es fehlt vor allem an der Vorstellungskraft. Wie kann das gehen und was bedeutet das für mich? Und ich sehe den Schlüssen vor allem darin, im Weniger das Mehr zu entdecken. Jesu nannte das damals Schätze sammeln. Aber nicht auf Erden, sondern bei Gott! Und der freut sich, wenn wir füreinander da sind, die Natur auch vor der Haustüre wertschätzen, Zeit mit ihm anstatt mit Arbeit verbringen und uns auf seine Zusage verlassen: „Ich sorge für euch!“ Das könnte einen echten Unterschied machen, wenn wir es versuchen!