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Mann, ist das plötzlich dunkel! Stehe ich morgens auf, ist es noch rabenschwarze Nacht. Ich höre Eulen rufen, Blätter rauschen, Wind. Im Dunklen lenkt nichts ab, man ist ganz bei sich. Kann guttun, aber auch die Gedanken zum Kreiseln bringen. Oder sie hin zu Gott führen. Zum Gespräch mit ihm. Viele Menschen begegnen Gott ausgerechnet nachts. In ihren Träumen oder schlaflosen Nächten, weil sie etwas so beschäftigt. So wie Abraham, der berühmte Greis aus der Bibel. Er und seine Frau waren kinderlos geblieben, darüber kam er nicht hinweg. Darüber hat er mit Gott geredet. Ihm seine Verzweiflung vor die Füße gekippt. Und Gott? Hat ihm den Sternenhimmel gezeigt und ihm gesagt: „Eines Tages wirst du genauso viele Nachkommen haben. Unzählbar viele.“ Was für ein wunderbares Bild! Wenn aus der bedrohlich scheinenden Dunkelheit doch noch eine strahlende Verheißung wird. Und dieser Gott zeigt: Egal ob Tag oder Nacht, ich bin da für dich. 24/7.

Fot: radio m, Anja Kieser 










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