Mathe! Oh!
Das Leben eine Gleichung? Schlecht, wenn sie nicht aufgeht. Daher heute Matheunterricht!
Das Leben eine Gleichung? Schlecht, wenn sie nicht aufgeht. Daher heute Matheunterricht!
Mathe! Für die einen Horror. Für andere super! Weil total logisch. Total strukturiert. Und am Ende geht alles auf. Absoluter Widerspruch zum Leben. Da gehen die Gleichungen ja nicht immer auf. Und manchmal ist da nur noch Chaos. Der Mathematiker Blaise Pascal hat dafür eine Formal gefunden: „Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.“
Bei Blaise Pascal sahen die Bruchstücke so aus: Als Kind schon die Mutter verloren. Er selbst war ständig krank und hatte Depressionen.
Und bei mir? Da sind es zerbrochene Freundschaften und geplatzte Träume.
Und Gott soll aus diesen Bruchstücken etwas Gutes machen können?
Ich glaub das stimmt. Und es motiviert mich, Gott meine Bruchstücke zu überlassen. Ich bete. Weine. Leg ihm meine Verzweiflung hin. Da ändert sich dann etwas in mir und um mich herum. Das hab ich erlebt. Manches wird anders und doch auch wieder gut. Für mich ist das nicht Mathenachhilfe, sondern Lebenshilfe.
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Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Der Mensch lebt in Beziehungen und der Mensch wird ohne ein paar gesunde Beziehungen depressiv und krank. Schlechte Beziehungen, die ständig negative Gedanken-Gänge eintrichtern, machen auch krank (obwohl man eine Beziehung dabei hat zu einem anderen Menschen).
Interessant ist ja, dass der Mensch diese Empfindungen hat und sehrwohl weiss, ob Liebe und Sympathie da ist oder eher Vernachlässigung und Abneigung. Ganz kompliziert sind die Fälle in denen es gut sein sollte, aber nicht ist. Nehmen wir die eigenen Eltern: Hier sollte die Beziehung gut sein, es kann aber sein, dass diese im Nahkampf einem negatives Gedankengut einflösen. Es gibt Eltern, die ihre Kinder als Sozial-Mülleimer für ihren unaufgearbeiteten Seelen-Mist verwenden.
Jesus ist die Lösung. Die Geschichte im Johannesevangelium, als Jesus mit der Frau am Brunnen redet, so was von genial. Jesus war bestimmt bei Frauen extrem beliebt, weil er zuhörte, Herz zeigte und weil von ihm eine Aura der Heilung, der Barmherzigkeit und der Herrlichkeit von Gott ausging.
Mir tun dann die Sachen leid, die über Jesus in der Offenbarung stehen, dort ist er entweder ein strenger Richter oder nur ein Tier, das die Schriftrolle zu Gott tragen darf. Wenn es wenigstens ein Buch wäre. Ausmisten.
Es geht also darum, wie Lebens-Beziehungen gelingen und welche Vorstellung ich vom Heiler Jesus habe. Wenn man von einem mathematischen Beweis ausgeht, ist folgender Beweis ganz gut: Weil ich in mir oder am Menschen diese Empfindungen als Bandbreite zum Leben feststellen kann, kann ich davon ausgehen, dass es sie bei Gott/Jesus auch gibt. So einfach ist die mathematische Gleichung.