Medienkunde
Wer früh übt und lernt, kann sich später besser gegen Fake News, Populismus und künstlicher Intelligenz behaupten. Sollte das also Schulfach werden?
Wer früh übt und lernt, kann sich später besser gegen Fake News, Populismus und künstlicher Intelligenz behaupten. Sollte das also Schulfach werden?
Gar keine schlechte Idee! In einem Podcast fordert der Satiriker Oliver Kalkofe ein Schulfach, das sich mit Medien beschäftigt. „Medienkunde oder wie auch immer es heißen mag“, sagt er, „muss ein Schulpflichtfach werden, ab der ersten Klasse und genauso wichtig wie Deutsch und Mathe.“ Wer nicht frühzeitig lerne mit Medien umzugehen, sei irgendwann Populismus, Fake News und künstlicher Intelligenz absolut ausgeliefert, so Kalkofe. Und da ist etwas dran. Wie bekomme ich raus, was stimmt und was nicht? Was bedeutet es sich umfassend zu informieren? Was unterscheidet Inhaltemacher voneinander? Wie funktionieren die Algorithmen Sozialer Netzwerke? Aber auch welche Folgen hat es, wenn ich Inhalte teile oder sogar selbst Dinge von mir preisgebe? Das ist alles anstrengend und aufwendig, aber ich glaube, nur wer lernt, dass Irren menschlich ist, dass wir sicher Geglaubtes immer wieder in Frage stellen, uns breit informieren und Quellen hinterfragen müssen, kommt der Wahrheit näher. Gelernt habe ich das durch meinen Glauben. Wer Gott immer wieder hinterfragt, sich mit ihm beschäftigt, lernt ihn immer besser kennen.
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