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Wann ist endlich Frieden? Gehts in den Nachrichten mal wieder um geplatzte Verhandlungen und zerstörte Städte, frage ich mich: Wie soll ich noch an Frieden glauben? Frieden. Manchmal kommt er mir vor wie der Lottogewinn, über den man so oft im Spaß redet, aber nie ernsthaft mit ihm rechnet. An meinem Kühlschrank hängt seit kurzem eine Karte. Drauf steht: „Frieden beginnt mit einem Lächeln.“ Bisschen schlicht, dachte ich zuerst, als ich sie geschenkt bekommen habe. Typischer Postkartenspruch. Dann hab ich auf der Rückseite entdeckt, wer ihn gesagt haben soll: Mutter Teresa. Die war eine Frau der Tat, nicht der schönen Worte. Sie hat angepackt, für Arme, Kranke, Kinder. Mutter Teresa war Nonne. Tiefstes Elend hat sie ständig erlebt, sicher auch, dass es dafür keine einfachen Lösungen gibt. Und trotzdem: dass sie etwas tun kann, damit ein Mensch, egal wie schlimm seine Lage ist, sich gesehen fühlt. Ein Lächeln kann machen, dass ein Mensch spürt, ich bin nicht egal. Jemand sieht mich, ich habe einen Wert. Diese kleine Flamme kann es innerlich warm machen in einem Menschen. Frieden erzeugen. Wer sich im Frieden ist, der kann auch mit anderen friedlich leben. Machen wir den Anfang.

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