So wird das nichts
Frieden bekommen wir nicht mit einem Fingerschnippen. Wer das glaubt, ist naiv. Aber deshalb gar nicht an Frieden zu glauben? Ist auch keine Alternative.
Frieden bekommen wir nicht mit einem Fingerschnippen. Wer das glaubt, ist naiv. Aber deshalb gar nicht an Frieden zu glauben? Ist auch keine Alternative.
So wird das nichts. Und wir wissen es. Der Krieg in der Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen. Zusammenpacken und nach Hause gehen, einander die Hand reichen und eine gemeinsame Lösung finden für ein gutes Miteinander. Das wäre was. Immerhin träumen darf man ja. Oder soll man das Träumen besser lassen, weil’s eh nichts wird? Ich will es nicht lassen. Weil wir aus Träumen auch Glauben machen kann. Nicht nur träumen, dass Frieden wird, sondern es auch glauben. Weil ich glaube, dass Gott, der aus der Bibel, uns zum Frieden bewegen will. Spannend finde ich, dass in der Bibel erzählt wird, dass es eine Zeit geben wird, da werden Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln. Aus Krieg wird Frieden. Wenn. Wenn wir uns auf diesen Gott einlassen. Auf den, der für uns sorgen will, dass es uns an nichts fehlt. Vertraue ich darauf, fehlt mir der Grund, um mich zu schlagen und die Ellenbogen auszufahren, damit ich auch ja wahrgenommen und versorgt werde.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Der Angriffskrieg auf die Ukraine kann man mit mehreren Perspektiven anschauen.
Vergleichbar mit der Sonne, die tagsüber immer wieder neue Schatten wirft.
Wenn ich reagiere, so kann ich max. 1-2 Perspektiven herausgreifen aus dieser total komplexen Angelegenheit.
Politisch ist es äusserst problematisch, einen Angreifer zum Verlierer zu machen. Politisch muss etwas gefunden werden, das so etwas wie einen Kompromiss darstellt.
Verträge sind gescheitert.
Die Ukraine verzichtete auf Atomwaffen, um in Frieden gelassen zu werden: gescheitert.
Die Welt verzichtet allgemein auf Atomwaffen und die Drohung mit Atomwaffen: gescheitert.
Russland verzichtet auf sein totalitäres System mit einem starken Präsidenten: gescheitert
Das Konzept «Frieden durch Handel»: gescheitert
Klar kann man es so sehen, dass Putin überwiegend gekränkt ist und sich durch den Krieg wieder Gehör und Aufmerksamkeit (als Weltmacht) verschaffen will.
Mir gefällt der Spruch: «Man kann mit dem Tiger nicht über Frieden mit den Antilopen verhandeln, wenn der Kopf der Antilope in seinem Maul steckt».
Der Tiger muss dem Löwen begegnen und der Tiger muss sich sagen: Okay Du bist da und ich bin da. Wenn wir aufeinander losgehen, kann es einen von uns beiden so gehen, dass er hier nicht mehr da ist.
Die Grenzstaaten zwischen den Grossmächten sind das Problem. Sie sind die Antilopen.
Unsere Katze ist ein total liebes und schmusiges Tier. Aber ihre Natur ist: Sieht sie einen Vogel oder eine Maus oder ein Eichhörnchen, so kommt sofort das Raubtier in ihr heraus.