So wird das nichts

Frieden bekommen wir nicht mit einem Fingerschnippen. Wer das glaubt, ist naiv. Aber deshalb gar nicht an Frieden zu glauben? Ist auch keine Alternative.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus Der Schweiz sagte:

    Der Angriffskrieg auf die Ukraine kann man mit mehreren Perspektiven anschauen.
    Vergleichbar mit der Sonne, die tagsüber immer wieder neue Schatten wirft.
    Wenn ich reagiere, so kann ich max. 1-2 Perspektiven herausgreifen aus dieser total komplexen Angelegenheit.
    Politisch ist es äusserst problematisch, einen Angreifer zum Verlierer zu machen. Politisch muss etwas gefunden werden, das so etwas wie einen Kompromiss darstellt.
    Verträge sind gescheitert.
    Die Ukraine verzichtete auf Atomwaffen, um in Frieden gelassen zu werden: gescheitert.
    Die Welt verzichtet allgemein auf Atomwaffen und die Drohung mit Atomwaffen: gescheitert.
    Russland verzichtet auf sein totalitäres System mit einem starken Präsidenten: gescheitert
    Das Konzept «Frieden durch Handel»: gescheitert
    Klar kann man es so sehen, dass Putin überwiegend gekränkt ist und sich durch den Krieg wieder Gehör und Aufmerksamkeit (als Weltmacht) verschaffen will.
    Mir gefällt der Spruch: «Man kann mit dem Tiger nicht über Frieden mit den Antilopen verhandeln, wenn der Kopf der Antilope in seinem Maul steckt».
    Der Tiger muss dem Löwen begegnen und der Tiger muss sich sagen: Okay Du bist da und ich bin da. Wenn wir aufeinander losgehen, kann es einen von uns beiden so gehen, dass er hier nicht mehr da ist.
    Die Grenzstaaten zwischen den Grossmächten sind das Problem. Sie sind die Antilopen.
    Unsere Katze ist ein total liebes und schmusiges Tier. Aber ihre Natur ist: Sieht sie einen Vogel oder eine Maus oder ein Eichhörnchen, so kommt sofort das Raubtier in ihr heraus.

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