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Gott ist… groß, mächtig, liebevoll, gnädig, heilig. Um mit Gott etwas anfangen zu können, müssen wir ihn irgendwie zu packen bekommen. Das wird schwer.

1 Kommentar
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Was noch näher liegt, als sich über Gott Gedanken zu machen, ist die Frage, wer Gott sein muss, wenn wir so sind, wie wir sind.
    In Bezug auf unsere lieben Eigenschaften als Menschen oder als Kleinkinder oder in Bezug auf Eigenschaften, die uns intelligenter und bewusstseinsstärker machen gegenüber Tieren, ist Gott als sehr interessantes Schöpfer-Wesen vorstellbar.
    Unser Nachteil (vielleicht auch Vorteil!) ist die Fähigkeit, dass wir uns über uns selbst Gedanken machen können und wir denken können: Wo kommt so viel Genialität in der Natur oder in uns selbst und bei Menschen und Mikroorganismen her?
    Zählt man Lebewesen wie Mikroorganismen, die auch eine DNA haben, mit dazu, sind lt. Wissenschaft noch 99,999% der Lebewesen unbekannt. Rechnet man dann noch dazu, dass man relativ «nicht» weiss, wie sie zusammenarbeiten in Micro-Bio-Prozessen, wird es noch unheimlicher mit dem Nicht-Wissen (über Gott? über Gottes Möglichkeiten?).
    Interessant ist auch, dass wir wissen, dass Menschen auf der Erde über Netzwerke funktionieren und wir alles mögliche Wissen von verschiedenen Menschen nutzen und über Spezialisierungen, so hält sich doch recht gut die Vorstellung, dass da ein Gott wie so ein übermächtiges Einzel-Wesen über allem thront und das sogar noch über das ganze Universum seine Intelligenz ausdehnt. Ist die Bibel derart intelligent geschrieben?
    Schauen wir uns auch mal die anderen negativen Regungen in uns an, wie Neid, Hass, Gier, Angst, Nicht-Geltungs-Angst, Geilheit, Sadismus, Herrschsucht, Kampflust und all dieses negative Zeug, so ist es schon verwunderlich – warum? Die positiven Sachen müssen uns regelrecht eingebläut werden. Gehört das Empfinden für Schönheit zu den positiven Eigenschaften? Sind unsere Belohnungs-Systeme richtig programmiert? Wunder Erde!

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Die alten Hefte aus dem vergangenen Jahr landen im Müll. Ich werfe nochmal einen Blick hinein. Mathematik. „Definition eines Kreises oder eines Quadrats“ steht da. Und in Deutsch: „Definition von Fabel oder Sage“. Definitionen scheinen wichtig zu sein. Sie legen etwas fest und bestimmen es. Im Netz findet man zu so ziemlich allem eine Definition. Auch von Gott: „Als Gott wird meist ein übernatürliches Wesen bezeichnet, das über eine große und nicht naturwissenschaftlich beschreibbare transzendente Macht verfügt.“ Auch die Bibel versucht sich immer wieder an Festlegungen. Da steht dann, dass Gott der ist, der ist, der war und der kommen wird. Andere bezeichnen ihn als den Starken oder den Mächtigen. Für andere ist er gar der Allmächtige. In christlichen Gottesdiensten leitet eine Definition Gottes immer den Gottesdienst ein, damit für die Besucher klar wird, in welchen Namen hier gefeiert werden soll. „Im Namen Gottes – des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ So definieren Christen Gott. Für mich bedeutet das dann: Gott ist wie ein guter Vater oder eine gute Mutter, fürsorglich liebend. Er ist, wie Jesus es uns gezeigt hat: offen, unvoreingenommen und mächtiger als der Tod. Und sein Heiliger Geist ist eine Kraft, die alles vermag. So ist Gott und wahrscheinlich noch viel mehr.