Ver-rückt gesehen

Gegen den Strom schwimmen? Kann anstrengend sein, hält aber jung und hoffnungsvoll.

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Träumer und Spinner. Wer sagt, dass er an einen Gott glaubt, der als Kind zur Welt gekommen ist, um ihr zu zeigen, dass er sie liebt, der ist für viele verrückt. Wahrscheinlich genau so verrückt, wie dieser Jesus im Stall von Bethlehem selbst. Denn der hat doch tatsächlich gedacht, dass es Frieden geben kann ohne Waffen. Dass Menschen jeglicher Herkunft, jeglichen Könnens, arm und reich, alt und jung, dass Menschen ohne Unterschiede zusammenleben können. Alle gleich. Ein Verrückter. Und alle, die an ihn glauben ebenfalls: verrückt. Sie haben ver-rückte Vorstellungen von dieser Welt und ihrer Menschen. Sieht die Welt doch tatsächlich anders aus. Es ist ver-rückt trotz allem zu hoffen, dass Gewalt und Machtspiele mal ein Ende haben werden. Es ist schon ver-rückt, dass viele sich in Suppenküchen, Altenheimen, beim Brunnenbauen in Afrika oder für Kinder engagieren, die nach der Schule mittags keine Betreuung haben. Aber viele Ver-rückte, können viel bewirken. Und wenn es manchmal nur ist, daran zu erinnern: Versuche die Sache mal anders zu sehen. Mit Jesu Augen.