Wohin sehe ich?
Die Welt ist, wie sie ist. Aber was ich von ihr sehe und welche Bedeutung ich dem gebe, das entscheide ich selbst.
Die Welt ist, wie sie ist. Aber was ich von ihr sehe und welche Bedeutung ich dem gebe, das entscheide ich selbst.
Wenn ich in unserem Wohnzimmer stehe, habe ich zwei Blickmöglichkeiten. Schaue ich nach rechts, sehe ich auf die Baustelle unseres Nachbarn. Kein sehr erholsamer Blick für das Auge. Schubkarren stehen durcheinander, dazwischen Mülltonnen, Fahrräder und Baumaterial. Eine gewisse Enge macht sich in meiner Seele breit bei diesem Blick. Schaue ich nach links, sehe ich auf eine große Wiese. Die ersten Blumen beginnen zu blühen, Bäume, hin und wieder sind Eichhörnchen zu sehen. Bei diesem Blick beginnt meine Seele aufzuatmen. Entscheidend ist, wohin ich blicke. Was tut meiner Seele gut? Wohin schaue ich? Ist mein Blick getrübt von den Nachrichten über Krieg und Gewalt? Man kann und soll sich diesen Nachrichten nicht entziehen. Wenn wir aber nur noch auf das Schlechte schauen, wird es unserer Seele eng. Dann können wir nicht mehr unsere Kräfte für das Gute einsetzen. Es tut der Seele gut, den Blick auf schöne Dinge zu richten, um dann Kraft zu finden, dem Schweren zu begegnen.
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In Konstanz wird ein Programmkino platt gemacht, was immer der Grund war, in die Innenstadt zu pilgern. In Kreuzlingen wird eine Park-ähnliche Gegend platt gemacht und durch mehrere 3-stöckige Wohnblock-Bauten bebaut. In Konstanz wird ein Naherholungswald beseitigt, um ein 4-tes Grossgebäude neben den 3 bestehenden hinzuknallen. Der Zusammenhalt in der Gegend schwindet, weil das entspannte Begegnen wegrationalisiert wird. Wohnraum schaffen, Grünanlagen und was dem Menschen guttut, wegmachen.
Jesus und der Krieg: Nicht einfach, da die richtigen Ratschläge zu geben. Wir Menschen werden immer mehr unempfindlich oder unempfindsam gemacht und wer das nicht aushalten kann, gerät ins Hintertreffen. Und wir selbst machen uns auch unempfindsam, weil z.B. Wohnraum (eher egoistisch) wichtiger erscheint als Naherholungsbereiche. In der Bibel steht: Die Habsucht ist die Wurzel allen Übels. In der Bibel steht aber auch: Hast Du ein Talent (oder mehrere Talente), verdopple es!