Zuhörkrise

Zur Energiekrise, Klimakrise und Inflationskrise gesellt sich eine weitere hinzu. Dabei ließe sich so einfach gegensteuern.

2 Kommentare
Kommentare
  1. Joachim S.
    Joachim S. aus der Schweiz sagte:

    Ja zum Zuhören, Ja zum Verinnerlichen, Ja zum Umsetzen.
    Ja zur neuen Lebensweise werden lassen.
    Oh, was wir Menschen nicht alles lernen müssen und müssten, um richtige Menschen zu sein. Was ich mich da frage, wie Gott/Jesus damit umgeht? Er (oder beide Gott und Jesus oder alle 3 (Gott, Jesus, Hl. Geist) oder alle 4 (Gott, Jesus, Hl. Geist, Dein zuständiger Engel)) müssen oder müsste ganz extrem überlegen, was bei Dir abgeht, wenn Du alle möglichen Fernsehsendung, alle mögliche Werbung anschaust und alles Mögliche über Smarthone an Informationen in Dich aufnimmst.
    Vereinfacht stelle ich mir da im „Sein“ oder in „Deinem Wesen“ so eine vereinfachte Schnittstelle vor (Schnittstelle hier als technischer Begriff). Das bleibt auch für den Himmel.
    Das Auslesen und die 4 wissen was los ist mit Dir.
    Eine vereinfachte Schnittstelle wäre das Wohlempfinden, was sich auch meistens in einem Gesichtsausdruck oder einer Körperhaltung ausdrückt.
    Nun wissen wir als reife Christen aber, dass ein Leidenszustand nicht immer bedeuten muss, dass was schief hängt. Jesus am Kreuz hat etwas extrem Wertvolles gemacht, befand sich dabei aber nicht in einem Wohlempfinden-Zustand – als Beispiel.
    Ja wie soll man jetzt so eine vereinfachte Schnittstelle definieren?
    Ich persönlich tendiere dazu, den sog. „Charakter“ eines Menschen heranzuziehen (auch nicht gut oder böse). Charakter bildet sich längerfristig aus und setzt sich zusammen aus eher fröhlichen und aus eher entspannten Situationen, aus Leid und aus Entscheidungen.
    In der Bibel gibt es den Begriff „Frucht bringen“. Nur das ist auch hochkomplex, weil oft die die reicheren Menschen Ellenbogen-Menschen sind oder sich eben auf das Erringen von Reichtum konzentrieren und es oft auch bekommen.
    Charakter-Beschreibungen gibt es ganz wenige in der Bibel: David, Petrus, Paulus. Klar jeder von Ihnen ein ausgeprägter Charakter-Mensch. Zuhören auf den Charakter des anderen – mein Tip – meine Schwäche.

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  2. Hanna-Ruth Eberhardt
    Hanna-Ruth Eberhardt aus 72336 Balingen sagte:

    das war eine Hammer gute Andacht
    ich will es wieder neu lernen
    Z U H O E R E N ??

    Antworten

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„Wir haben Krise“, sagt mir ein Mann, arbeitet in der Kommunikationsforschung und ich bin überrascht. Krise, klar, aber kommunikationsmäßig? „Ja“, sagt er, „wir sind in einer Zuhörkrise.“ Jetzt bin ich völlig raus, was soll das denn sein? Er erklärt‘s mir ganz einfach. Wir posaunen ständig was raus, Twitter, Facebook, Insta, Whatsapp. Darauf sind wir getrimmt. Raushauen auf deinen Kanälen, sonst wirst du schlecht gerankt, niemand kriegt was von dir mit. „Aber“, sagt er, „hört das auch jemand? Und hört da jemand noch zu? Und versucht es gar noch zu verstehen? Nein, wir lernen, uns zu allem und jedem zu äußern, kurz, knapp, fertig. Aber nachfragen, nachdenken, verstehen? Nö. Und was folgt? Streit, Ablehnung, Follower blocken. Wir brechen auseinander, wenn wir einander nicht zuhören. Müssen wir aber erstmal wieder lernen.“ Ich höre ihm so zu und denke: Ja, Hören hilft. Zuhören noch mehr. Deshalb hat Gott sich den Menschen wohl auch mit zwei Ohren ausgedacht. Und mit nur einem Mund.