Einfach Durchatmen
Am ersten Mai ist unterwegs sein Standard. Eigentlich ist es draußen aber viel zu schön, um es nur einmal im Jahr so ausführlich zu tun.
Am ersten Mai ist unterwegs sein Standard. Eigentlich ist es draußen aber viel zu schön, um es nur einmal im Jahr so ausführlich zu tun.
Ich bin draußen unterwegs, wie viele am ersten Mai. 14 km Wanderung haben meine Freundin und ich geplant mit rund 500 Höhenmetern. Wir schlagen uns den schlecht-beschilderten Weg hinauf. „Wow, was für eine Aussicht!“, staunen wir schon nach dem ersten anstrengenden Aufstieg. Überall grüne Wälder und bunte Wiesen, ab und zu noch ein paar kleine Wohnhäuser. Mit jedem Meter, den wir zurücklegen, kehrt mehr und mehr Ruhe ein. Mein Handy ist ausgeschaltet, das meiner Freundin wird nur für die Route oder für ein paar Fotos gezückt. Die Stille um uns herum ist einfach so gut! Kurz vor der Hütte, in der wir einkehren wollen, kommt das schönste Panorama der gesamten Strecke. Das bunte Grün der Wälder, der blaue Himmel, die gelben Rapsfelder. Wir können uns gar nicht satt sehen. So wunderschön ist diese Aussicht. Ich staune mal wieder, wie Gott sich das ausdenken konnte?! Viel zu selten nehme ich mir Zeit für genau das: Dieses unfassbar Schöne, das Gott uns in der Natur geschenkt hat. Viel zu oft bin ich so beschäftigt, dass ich das Schöne um mich herum gar nicht bemerke. Dabei tut es so gut, in der Natur zu sein, Gott zu danken und tief durchzuatmen.
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Hallo Allegra Bayer Ich grüsse Dich als neues Mitglied im Team. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Wenn ich reagiere, dann bitte nicht mit dem Anspruch lesen, dass ich auf das (nur) eingehe, was im Beitrag gesagt wird. Es ist vielmehr so, dass ich mich jeweils vom Beitrag zu gewissen Gedanken inspirieren lasse und sogar was „Neues“ daraus kreiere (Texte von mir). Bitte erschrecke nicht vor meinen Gedanken dabei (gilt auch für die anderen im radio_m-Team).
Es gibt lt. Bibel einen klaren Zusammenhang zwischen „der Schöpfung“ und Gott als Vater von Jesus Christus. Für Christen ist das untrennbar eins. So ist eine wunderschöne Berglandschaft aus 2 Gründen wunderschön. 1) Sie ist wunderschön. 2) Der Mensch kann die Landschaft mit den Sinnen und den eigenen Gefühlen als wunderschön empfinden. Eine Kuh würde die Landschaft vielleicht nur als Futterplatz wahrnehmen. Ich war noch nie eine Kuh, aber so stelle ich es mir vor. Wir waren noch nie im Himmel, aber vorstellen tun wir uns den Himmel schon.
Ich versuche zu trennen und das ist hochphilosophisch im Denken, ob man Gott/Jesus trennen kann vom Schöpfergott, der Natur und Nationalparks geschaffen hat und dem Gott des alten und neuen Testaments.
Grund: Jesus erzählte in Gleichnissen von guten und schlechten Verwaltern. So könnte unsere Schöpfung nun von einem „Gott“ verwaltet werden, der am liebsten und ungerechtfertigten Gott sein will, aber eben nicht der Schöpfergott ist. Für diesen „Gott“ gelten natürlich Regeln, alles darf er nicht verhundsen.
2. Grund: Es gab die Epoche auf der Erde, als Dinosaurier rumliefen. Sind Dinosaurier nun Geschöpfe gewesen oder Evolutions-Ergebnis aus Leben, das aus dem Meer gekrochen ist? Christen müssen sagen: Es kann nur Schöpfung gewesen sein, weil hochkomplex und ziemlich genial. Was aber „ziemlich genial“ war (kleine Jungs schwärmen davon) muss aber eine Geschmacksrichtung von Gott dann gewesen sein. Später änderte sich die Geschmacksrichtung in einen eher menschenfreundlichen Gott oder der Menschen mit ihrer Komplexität cool findet. Trennung ist nun: Gott der tollen Natur und des Lebens generell, Gott der Dinos mag, Gott der eher Menschen mag, Gott der über die Bibel gepriesen wird. Im Prinzip ist auch das wichtig, was nicht gepredigt wird: Z.B. Gott liebt Nationalparks, bzw. die Errichtung von Nationalparks.