Es ist sooooo einfach
Einfache Antworten sind klasse. Aber meistens ist eben nicht so einfach.
Einfache Antworten sind klasse. Aber meistens ist eben nicht so einfach.
„Verzichte zwei Wochen auf Zucker und du wirst Fett verbrennen!“ so die steile These von irgendjemand, der mir in einem sozialen Netzwerk seine vermeintliche Weisheit eintrichtern will. Der Körper verbrennt zuerst Zucker und wenn der nicht ausreicht, dann verbrennt er Fett. Also Zucker weglassen und schon werde ich schlank! Aber stimmt das? – Keine Ahnung! Aber es klingt super oder? Das Problem ist, nur weil etwas gut und auf den ersten Blick plausibel klingt, muss das noch lang nicht heißen, dass es auch stimmt. Genauso wenig, wie unangenehme Dinge, womöglich noch unsexy vorgetragen per se unglaubwürdig sind. Und dann gibt’s ja noch die Dinge, die ich nicht mal durch Recherche sicher belegen kann. Zum Beispiel: Gibt es Gott? Mir hilft in diesen Fällen all diesen Dingen offen zu begegnen und immer weiter zu hinterfragen. Das fordert und bedeutet vermeintliche Sicherheiten immer wieder aufzugeben. Es bereichert aber auch, lässt mich wachsen und zeigt, dass hier und da mehr geht oder existiert, als ich für möglich halte.
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Ich halte den Vorgang hier für wenig motivierend. Benjamin geht hier davon aus, dass allein schon, eine geschickte Frage zu stellen, hilft, um mit der Fragen nach Gott weiter zu kommen.
Es gäbe den Ansatz, dass sich das Gute immer wieder durchsetzt. Z.B. Nachkriegsdeutschland und der friedliche Fall der Mauer.
Es gibt den Ansatz, dass die Bibel immer wieder etwas über Gott sagt, wobei die Bibel viel sagt, aber es gibt Qualitätsunterschiede. Entscheidend sind Gottesoffenbarungen, die von Gott ausgingen. Qualitativ schwächer sind Bestrebungen von Menschen. Beispiel Tieropfer: Wenn ich möglichst viele Tiere opfere, ist Gott anwesender (stimmt? stimmt nicht?).
Dann gibt es den Natur-Ansatz über die intelligente Machart der Lebewesen und der Lebensmittel.
Dann gibt es die Betrachtung an das Ursprüngliche ranzugehen, z.B. an das liebliche in Kindern oder Tierkinder sind trollig.
Dann gibt es den Zugang über Unsichtbares, aber für uns Menschen real Erlebbares: Seelenleben, Liebe, Zorn, Trauer, Anbetungshaltung, nicht materiell, aber real.
Unsere Gottes-Beziehung ist gestört und wird gestört, das ist auch fürchterlich real aber Gesamt-Bilanz-mässig wahrscheinlich eher im Positiven. Bei uns Christen zählt die Wahrnehmungsmöglichkeit für Gott/Jesus besonders.