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Immer wenn ich’s eilig habe, treffe ich Bekannte. Auch neulich im Supermarkt. Alle drei Meter möchte ich eigentlich stehenbleiben: Wie geht’s dir, was ist gerade los bei euch? Tut mir oft gut zu sehen, dass wir alle unsere Päckchen tragen, aber auch irgendwie bewältigen. Ein paar Sätze, miteinander lachen, und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen. Danach gehe ich leichter weiter. Vielleicht hat Jesus das gemeint, als er gesagt hat, dass wir uns gegenseitig tragen helfen sollen, mit dem, was uns belastet? Heute habe ich keine Zeit für Gespräche: sorry, gerade viel los, muss weiter… Kurz vor der Kasse fällt mir ein, was ich noch vergessen habe. Mist. Ich lasse den Korb stehen und renne nochmal nach hinten. Als ich wiederkomme, steht eine riesige Schlange an der Kasse an. Und mein Korb ist weg! Suchend irre ich herum. Plötzlich winkt mir jemand lachend, von ganz vorne an der Kasse. Ein Bekannter hat meinen Korb einfach für mich mitgenommen. Helft euch gegenseitig beim Tragen. Mal der eine, mal der andere. Ja, das hilft. Klappt auch ohne Worte.

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Überraschende Idee und spannend bis zum Schluss! Vielen DANK.