Anja Kieser

Anja Kieser steht im Seitenprofil vor einem großen alten Baum im Grünen. Sie trägt eine Jeansjacke und einen Schal.

„Quasselstrippen-Putz-und-Fimmel-Orden“ – diese etwas außergewöhnliche Auszeichnung wurde Anja nach einer Jugendfreizeit zuteil. Es gab ihr zu denken. Seither ist Ordnung nur noch das halbe Leben. Das Reden hat sie allerdings zum Beruf gemacht und dabei haben viele glückliche Umstände geholfen. Gute 20 Jahre macht Anja nun schon Radio und erzählt von dem, was ihr auf dem Herzen liegt: Gott und die Welt.

Denn Gott hat viel mit ihrem Alltag zu tun. Er mischt sich ein, wenn es um den Partner oder die Kinder geht. Hält sich nicht mit Kommentaren zurück, wenn sie sich Dinge rosarot redet, und hebt mahnend die Hand, wenn sie über all der Bügelwäsche die wunderbaren Seiten des Lebens vergisst. Weil Anja nicht weiß, was sie ohne ihn tun würde, kann sie Gott nur wärmstens als den besten Lebensbegleiter empfehlen und muss einfach darüber reden!

Beiträge von Anja Kieser

Mutig hinhören!

Wenn es unangenehm wird – weghören. Das ist das Einfachste. Aber was, wenn ich genau der bin, der aus unangenehm angenehm machen könnte?

Über den Fluss

Grenzen erweitern, Neues entdecken – das soll gut sein. Aber wenn man es versucht, zeigt sich schnell: Das kostet vor allem Kraft.

Wachse hinein

Aller Anfang ist schwer. Aber auch danach geht es manchmal anstrengend langsam. Keine Sorge: Das darf so sein.

Im Handeln verstehen

„Ich will verstehen, was ich glaube.“ Der Wunsch ist verständlich und sinnvoll, aber wie erfülle ich ihn mir? Nicht allein durch Denken, zeigt uns Philippus. Und ein Psalmwort hilft uns zu danken.

Zärtlichkeit bezeugen

Die Welt wirkt brutal, hart und unbarmherzig. Können wir irgendetwas daran ändern? Können wir irgendetwas bewirken?

Bloß ein Maulwurfhügel

Was ist ein echtes Problem? Was nur ein Problemchen? Das richtig einordnen zu können, hilft unheimlich und entlastet sehr. Wohl dem, der es kann.

Nur „befriedigend“?

Schulnoten sind Schuldnoten. „Was habe ich falsch gemacht?“ – Das zeigen sie ohne Erbarmen. Ob uns das hilft?

Du sollst ein Segen sein!

Gesegnet werden – das klingt für Christen schön und gut, nötig und sinnvoll. Aber selbst ein Segen sein? Das ist nochmal eine andere Qualität.

So ein Bart!

Alte Geschichten sind vor allem eins: alt. Oder auch nicht. Sie müssen mehr sein, sonst würden wir sie nicht wieder und wieder erzählen.

Tief einatmen

Atmen hilft. Tief atmen hilft mehr. Und es sind nicht die fernöstlichen Religionen, die es entdeckt haben. Gott hat sich selbst schon so genannt.

Teile!

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Lass los! Lauf los!

Ein Rückblick auf unser bisheriges Leben fällt schnell ungünstig für uns aus. Schönreden hilft da nicht. Aber wenn wir uns dem stellen, kann Gutes entstehen. Wenn wir uns vom Propheten Hesekiel aufrütteln lassen, erleben wir vielleicht, was Worte aus Psalm 103 formulieren.

Hurra, ein Mädchen!

Wird ein Junge? Wird es ein Mädchen? Warum ist das für uns wichtig, wo wir doch jeden seine Persönlichkeit frei entwickeln lassen wollen?

Offener Kühlschrank

Offene Türen sind gut, offene Kühlschränke sind besser. Gott ist wie ein offener Kühlschrank für uns – und es tut gut, das zu erleben.

Stimmen in mir

Was höre ich und auf wen? Das ist entscheidend dafür, wie ich lebe und welche Entscheidungen ich treffe. Also könnte es Sinn ergeben, sich diese Stimmen bewusst zu machen. Ein Psalmbeter weiß Gottes Worte zu schätzen, ein reicher Mann hat zu lange nicht zugehört.

Backofentage

Manchmal läuft’s so richtig. So richtig falsch. Dann helfen weder Durchhalteparolen, noch Selbstmitleid, dann ruft der Backofen.

Ohne Sie wird’s still

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